Übler „Glatzkopf“-Spruch Messi attackiert Bolivien-Physio: „Verpiss dich“

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Lionel Messi musste sich beim WM-Qualifikationsspiel gegen Bolivien von seinen Gegnern einiges anhören.  

La Paz – In der argentinischen Nationalmannschaft ist Lionel Messi (33) vom FC Barcelona der Mann für die großen Momente. Weiß der Superstar aber normalerweise spielerisch zu bestechen, wurde er am Dienstagabend in La Paz auf andere Weise auffällig.

Beim 2:1-Sieg seiner Nationalelf im WM-Qualifikationsspiel gegen Bolivien steuerte Messi keinen Treffer bei, wohl aber einige scharfe Worte in Richtung des Gegners.

Lionel Messi wird von Boliviens Stürmer Marcelo Moreno provoziert

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Denn wie so oft geriet der argentinische Kapitän in den Fokus der Attacken der Konkurrenz – und das physisch wie verbal. Die Provokationen begann der bolivische Stürmer Marcelo Moreno (33): „Sechs habt ihr gefressen“, erinnerte der einstige Bremer Leihspieler Messi an Argentiniens bittere 1:6-Niederlage gegen Bolivien im Jahr 2009.

Moreno war es auch, der mit seinem Tor am Dienstagabend für die zwischenzeitliche 1:0-Führung seines Teams sorgte (23.). Die Schimpf-Attacken in Richtung Messi bescherten jedoch später ihm und dem Superstar je eine Gelbe Karte.

Lionel Messi: „Verpiss dich! Was ist los, du Glatzkopf?“

Messi wurde es offensichtlich irgendwann zu bunt, denn nicht nur Moreno schrie wieder und wieder in Richtung des Barca-Stars, auch Boliviens Physiotherapeut Lucas Nava bearbeitete ihn laut der argentinischen Sportzeitung „Olé“ wiederholt von der Seitenlinie.

Genug, um den lange um Besonnenheit bemühten Messi doch noch aus der Ruhe zu bringen. Nach dem Abpfiff schoss der argentinische Kapitän deshalb umso vehementer in Richtung seines Provokateurs.

„Verpiss dich! Was ist los mit dir, du Glatzkopf“, las der Sportsender „TyC Sports“ die Lippen des Offensivstars, „du Arsch hast die ganze Zeit rumgeschrien“. Ein dazu gepostetes Video zeigt auf Twitter den Ausbruch des Argentiniers.

WM-Qualifikation: Lionel Messis Tor-Serie reißt ab

Am Ende stand für Messi und seine Nationalelf dennoch ein zufriedenstellender 2:1-Erfolg. Dabei brach eine erstaunliche Serie des argentinischen Dribbel-Wunders.

Denn mit Lautaro Martinez (23), der in der 45. Minute den 1:1-Ausgleich erzielte, traf erstmals seit dem 16. November 2016 ein anderer Argentinier als Messi in einem WM-Qualifikationsspiel. Beim damaligen 3:0 gegen Kolumbien hatte Messi natürlich trotzdem getroffen und hatte beide weiteren Treffer aufgelegt. (bl)

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