Live-Ticker Erdbeben-Katastrophe erschüttert Türkei und Syrien – Baerbock mit Appell: „Grenzen öffnen“

„Falscher Eindruck“ Wirbel um Podolski-Bericht – Vertrag des Kölners läuft aus

Neuer Inhalt

Lukas Podolski, hier im Training bei Antalyaspor im Januar 2020, ist mit seiner sportlichen Situation in der Türkei unzufrieden.

Antalya – Für FC-Legende Lukas Podolski (35) neigt sich die Zeit beim türkischen Erstligisten Antalyaspor dem Ende entgegen. Am Montag (15. März) veröffentlichte die Zeitung „Fanatik“ vermeintliche Aussagen des Weltmeisters, die für Wirbel sorgten.

  • Lukas Podolski: Vertrag bei Antalyaspor läuft aus
  • Der Kölner ist beim türkischen Erstligisten derzeit nur Reservist
  • Poldi lässt Zukunft ab Sommer vorerst offen

Podolski sieht demnach seine Zukunft nicht mehr bei Antalyaspor. „Stand jetzt werde ich nach Ablauf meines Vertrages im Sommer gehen“, wird der Kölner zitiert. Ans Aufhören denkt er aber noch nicht.

Podolskis Bilanz bei Antalyaspor: 25 Spiele, drei Tore

Alles zum Thema Corona

Der 35-Jährige hat in dieser Saison für Antalya 25 Pflichtspiele (viele davon auch nur Kurzeinsätze) bestritten, dabei drei Tore erzielt, stand aber zuletzt Ende Dezember in der Startelf. Beim 0:4 in Alanya am vergangenen Samstag saß er 90 Minuten auf der Bank.

EXPRESS sprach mit dem Ex-Nationalspieler über seine Lage. „Leider wird durch den Bericht ein falscher Eindruck erweckt. Mein Vertrag läuft am Saisonende aus. Ich kann dann selber entscheiden, was ich mache. Ich habe keinen Druck, bin mein eigener Herr.“

„Prinz Poldi“ denkt, obwohl er im Sommer 36 wird, noch nicht ans Aufhören. „Ich bin immer noch fit, habe zwei, drei Anfragen. Da werden sicher noch einige dazu kommen. Ich kann mir viele Sachen vorstellen. Doch das Paket muss stimmen. Es geht nicht nur um das Angebot, sondern auch um den Verein, die Liga und die Stadt. Meine Familie und ich müssen uns wohlfühlen“.

Lukas Podolski fehlte wegen Sprunggelenksverletzung und Corona-Quarantäne

Bei Antalyaspor setzte Trainer Ersun Yanal (59) zuletzt weniger auf den Kölner. „Wir spielen hier fast ein 6-3-1 und legen großen Wert auf die Defensive. Da sind Offensivspieler wie Sidney Sam oder ich weniger gefragt“. Dass Podolski lange nicht gespielt hat, hat auch noch andere Gründe, wie er EXPRESS erklärt: „Ich hatte eine Sprunggelenksverletzung, bin deshalb vier Wochen ausgefallen. Dann hatte meine Tochter Maya Corona, weshalb ich auch zwei Wochen in Quarantäne musste.“

Die nächste Chance auf einen Einsatz bietet sich am Mittwoch (17. März) im Pokal-Halbfinale erneut gegen Alanya. „Das Pokalfinale zu erreichen wäre ein geiles Ding“, sagt Podolski. Am 16. Mai findet ansonsten das letzte Liga-Spiel statt. Danach wird für das FC-Idol ein neues Kapitel in seiner Karriere beginnen.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.