Frust-Lose für Außenseiter DFB-Pokal braucht dringend Modus-Änderung

Pokal-Trophäe

Um diesen Pokal geht es am 13. Mai 2021 in Berlin.

Köln – Auch wenn noch nicht alle Partien der zweiten Runde ausgetragen wurden, stand am Sonntagabend bereits die Auslosung des Achtelfinals im DFB-Pokal an. Die Ergebnisse der Ziehung waren weitestgehend enttäuschend. Ein Kommentar.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. David gegen Goliath. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Der Kampf um den vom Kölner Künstler Wilhelm Nagel 1964 geschaffenen Pott elektrisiert die Fans Jahr für Jahr.

Selbst bei der aktuellen Ausgabe, wo bedingt durch die Corona-Pandemie keine Zuschauer dabei sein dürfen, fiebert man mit. 64 Mannschaften – eine darf in Berlin am Ende jubeln. Vor allem die Duelle kleiner Klubs gegen die großen Favoriten faszinieren die Anhänger.

Allerdings hat die Achtelfinal-Auslosung am Sonntagabend einmal mehr gezeigt, dass am Modus noch dringend eine Korrektur vorgenommen werden muss. Niederklassige Mannschaften sollten stets Heimrecht erhalten, nicht nur Amateur-Vereine.

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Los-Pokal-Sportschau

Sven Hannawald, Peter Frymuth und Alexander Bommes (v.l.) bei der Pokal-Auslosung.

Skispringer Sven Hannawald zog in der ARD etliche Paarungen aus dem Lostopf, die in dieser Form schlicht langweilig und überflüssig sind. Fünfmal trifft dabei ein Bundesligist auf einen Zweitligisten, viermal spielt die Erstliga-Mannschaft zu Hause. Paarungen wie Dortmund gegen Paderborn, Leipzig gegen Bochum und (wahrscheinlich) Bayern gegen Darmstadt sind in dieser Form absolut reizlos. Da scheint der Weg ins Viertelfinale für die meisten Favoriten geebnet.

Eine Top-Truppe im Zweitliga-Stadion herauszufordern, hat selbst ohne Zuschauer seinen Reiz. Spätestens wenn die Fans zurück in die Arenen dürfen, bilden solche Klein-gegen-Groß-Vergleiche wieder das Salz in der Pokal-Suppe. Aber der derzeitige Modus verhindert diese Highlights. Daher sollte dringend ein generelles Heimrecht für die klassentiefere Mannschaft her.

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