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Nächste Chaos-Meldung beim KFC Uerdingen schmeißt Trainer Krämer raus

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Stefan Krämer, hier im Spiel gegen Hansa Rostock am 1. Juli 2020, wurde beim KFC Uerdingen entlassen.

Krefeld – Beim KFC Uerdingen nimmt das Chaos kein Ende. Denn auch die zweite Amtszeit von Stefan Krämer (54) ist nun vorzeitig vorüber. Der Trainer wurde am Dienstagabend (13. April) entlassen. Das teilte der Verein über seine Homepage mit.

  • KFC Uerdingen trennt sich von Trainer Stefan Krämer
  • Der Chaos-Klub aus Krefeld kämpft um den Klassenerhalt in der 3. Liga
  • Im Februar wurden Uerdingen vom DFB drei Zähler abgezogen

Die Entscheidung beim kriselnden Drittligisten sei nach gemeinsamen Gesprächen mit Gesellschafter Roman Gevorkyan und dem Trainer gefallen.

KFC Uerdingen trennt sich im Abstiegskampf von Trainer Stefan Krämer

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, vor allem im Wissen, was Stefan Krämer in den vergangenen Monaten geleistet hat“, wird Gevorkyan in der Vereinsmitteilung zitiert und sagte weiter: „Wir gehen im Guten auseinander und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste.“

Stefan Krämer bedankte sich bei seinen Spielern, den Fans und den Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. „Ich wünsche ihnen das Allerbeste und hoffe, dass diese Entscheidung dazu beiträgt, dass der KFC die Liga halten kann.“

Stefan Reisinger übernimmt als Interimstrainer

Schon von März 2018 bis Januar 2019 war Krämer Trainer bei Uerdingen – insgesamt coachte er die Mannschaft in 81 Spielen. Und wie damals auch heißt sein Nachfolger Stefan Reisinger (39), der bisher als Co-Trainer fungierte. Er wird das Team in den „kommenden Partien“ trainieren, wie es in der Mitteilung heißt. Somit steht Reisinger bereits am Samstag gegen den SC Verl an der Seitenlinie.

Der Trainerwechsel ist nicht die erste Meldung in der laufenden Saison, mit der der KFC für Aufsehen sorgt. Im Februar wurden dem Klub vom DFB wegen des Antrags auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens drei Punkte abgezogen. Außerdem kombiniert sich das sportliche Geschehen auf dem Platz mit dem ewigen Hick-Hack um Investor und Vereinspräsident Mikhail Ponomarev und dem Verdacht der Insolvenzverschleppung.

Nach Abzug der drei Zähler liegt Uerdingen in der 3. Liga derzeit als 17. auf dem ersten Abstiegsplatz. Sieben Spiele vor Ende versucht der Verein nun durch einen Trainerwechsel die sehnsüchtig erhoffte Trendwende einzuleiten. (eha)