Wirbel vor Juves CL-Spiel Kritik an Trainer Pirlo – Ronaldo genießt Sonderrechte

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Bei Juventus Turin scheint Cristiano sich einige Sonderrechte gesichert zu haben. Rund läuft es bei den Italinern dennoch nicht.

Turin – Aufregung vor dem Champions-League-Spiel von Juventus Turin gegen den ukrainischen Klub Dynamo Kiew am Mittwochabend (21.00 Uhr). Einige Spieler aus dem Kader der Alten Dame suchen die Schuld für die aktuelle Schwächephase in der Liga offenbar bei Trainer Andrea Pirlo (41). Dort liegt Juventus sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter AC Mailand.

Für Aufsehen sorgten zudem auch Sonderrechte, die Superstar Cristiano Ronaldo (35) beim italienischen Klub genießen soll.

Für die Klub-Legende Pirlo ist es die erste Anstellung im Profi-Bereich und wahrlich ist es keine einfache. Richtig angekommen scheint der charismatische Italiener auf der Trainerbank jedenfalls noch nicht zu sein.

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Laut der „Corriere della Serra“ bemängeln seine Spieler seine Kommunikation und seine taktischen Kenntnisse.

Juventus Turin: Spieler wissen nicht, was Andrea Pirlo von ihnen fordert

Das Problem: Viele seiner Aufgaben gibt Pirlo an seine beiden Co-Trainer Igor Tudor (42) und Roberto Baronio (42) ab. Der Erfolg dieser Taktik ist bislang überschaubar.

Stars wie Paulo Dybala (27) und Dejan Kulusevski (20) verstehen angeblich nicht, was der Trainer von ihnen verlangen würde.

Pirlo wischt die Kritik mit einem Lächeln auf den Lippen weg. „Ich mag die Kritik. Das alles bedeutet nur, dass ich jemanden ärgere und ich bin seit vielen Jahren daran gewöhnt“, sagte Pirlo.

Cristiano Ronaldo mit Sonderrechten

Weiterhin berichten die Italiener davon, dass Superstar Cristiano Ronaldo Sonderrechte bei der Alten Dame besitzen soll. Demnach könne sich der Portugiese selbst aussuchen, bei welchen Spielen er auf dem Platz stehen möchte und welche er ausfallen lassen möchte.

Beim blamablen 1:1 gegen Benevento Calcio stand Ronaldo übrigens nicht im Kader. Generell hat sich bei Juve eine große Abhängigkeit von CR7 gebildet. Die Norditaliener gewinnen nur eines von vier Spielen, in denen Ronaldo nicht spielt. Mittlerweile steht Juventus sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter AC Mailand.

Juventus kämpft in der Champions League um Platz 1

Besser sieht es für den Ronaldo-Klub dagegen in der Champions League aus. Juventus steht mit neun Punkten sicher auf den 2. Platz. Der Drittplatzierte Kiew steht bei gerade einmal einem Punkt.

Bei zwei verbleibenden Spielen können die Italiener auch noch dem FC Barcelona den ersten Platz klauen. Durch vier Siege thronen die Katalanen momentan mit zwölf Punkten an der Spitze der Gruppe. Am letzten Spieltag treffen die beiden Vereine aufeinander. Es könnte die erste Begegnung von Lionel Messi (33) und Ronaldo seit dessen Abgang von Real Madrid 2018 sein. Im Hinspiel fehlte der Portugiese aufgrund einer Corona-Erkrankung. (red)

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