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Wegen Transfersummen Jürgen Klopp stichelt gegen Chelsea und Manchester City

Jürgen Klopp (1)

Jürgen Klopp hat sich kritisch zu den Transfersummen des FC Chelsea geäußert.

Liverpool – Jürgen Klopp (53) ist bekannt als Mann der klaren Worte. Jetzt hat sich der deutsche Trainer des englischen Meisters FC Liverpool in einem Gespräch mit dem englischen Radio Sender „BBC Radio 5 Live“ zu den Transferausgaben des FC Chelsea und Manchester City geäußert und erklärt, warum der FC Liverpool bei solchen Summen nicht mitspielen kann und will. 

Der 53-jährige Deutsche, der mit dem FC Liverpool vergangene Saison die erste englische Meisterschaft seit 30 Jahren geholt hatte, sagte gegenüber dem Radiosender: „Wir sind ein anderer Verein.“ Man könne sich nicht von heute auf morgen plötzlich ändern und dann sagen, man wolle sich jetzt wie der FC Chelsea verhalten, so Klopp.

Eine Spitze gegen die Londoner, die in diesem Sommer, trotz der Coronakrise, einiges an Geld für neue Spieler ausgegeben haben. 

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Jürgen Klopp kritisiert FC Chelsea und Manchester City

Im Gegensatz zum FC Chelsea oder auch zum Rivalen Manchester City mit Trainer Pep Guardiola (49) hat der Meister bisher lediglich rund 13 Millionen Euro für einen Neuzugang ausgegeben. Für diese Summe wechselte der Grieche Kostas Tsimikas (24) von Olympiakos Piräus zu den „Reds“.

Der FC Chelsea mit Trainer Frank Lampard (42) und Investor Roman Abramowitsch (53) hat nach einer Zwangspause auf dem Transfermarkt, die sie im Februar 2019 wegen 29 Verstößen gegen die Regularien zur Verpflichtung Minderjähriger für zwei Wechselperioden erhielten (Sommer 2019 und Winter 2019), bisher richtig zugeschlagen. Bis jetzt sind 23 Spieler neu dazugekommen.

Davon hat man für vier Spieler Ablösesummen von rund 223 Millionen Euro bezahlt. Darunter waren auch die Transfers der beiden deutschen Nationalspieler Timo Werner für 53 Millionen Euro und den deutschen Rekord-Export Kai Havertz, der für 80 Millionen plus Bonus von Bayer Leverkusen zu den Londonern gewechselt ist. 

Jürgen Klopp mit scharfer Kritik: „Das ist die Wahrheit“

Klopp schießt scharf gegen Vereine wie Chelsea und Manchester City. „Für einige Clubs ist es scheinbar nicht so wichtig, wie unsicher die Zukunft ist, weil sie Ländern oder Oligarchen gehören, und das ist die Wahrheit“. 

Obwohl der FC Liverpool nicht mit den Transferausgaben der Konkurrenz mithalten kann, macht sich Klopp keine Sorgen. Selbstbewusst blickt er auf die vergangen zwei erfolgreichen Jahre mit seinem Team zurück. „Vor zwei Jahren haben wir das Champions-League-Finale erreicht, ein Jahr später haben wir es gewonnen und dann die Premier League“, betont er und nennt auch gleich den Grund dazu „weil wir der Verein sind, der wir sind.“ (mir)

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