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Nach Freikarten-Wirbel TV-Legende Wontorra schießt erneut gegen Werder-Bosse

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Da war die Welt wohl noch in Ordnung: Werder-Geschäftsführer Frank Baumann (l.) und Jörg Wontorra am 21. Januar 2020.

Bremen – Der SV Werder Bremen steckt mitten im Abstiegsstrudel. Die Grün-Weißen haben nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem Relegationsplatz, zuletzt gab es in der Bundesliga sieben Niederlagen in Serie. Aufsichtsratskandidat und TV-Legende Jörg Wontorra (72) hat die Klubführung des SVW nun erneut scharf kritisiert.

  • Jörg Wontorra kritisiert Werder Bremens Klubführung scharf
  • TV-Legende ist Aufsichtsratskandidat bei Werder Bremen
  • Jörg Wontorra: „Es ist nicht mehr hinnehmbar“

„Jetzt reicht's. Es ist nicht mehr nachvollziehbar und nicht mehr hinnehmbar, dass die personelle Führung des SV Werder tatenlos durch die größte Krise der Vereinsgeschichte taumelt. Denn mit ihrer Politik, die von Zögern und Zaudern geprägt ist, öffnet sie dem sportlichen Bankrott Tür und Tor“, schießt der Moderator in einem Schreiben, gemeinsam mit (ebenfalls Aufsichtsratskandidatin) Maria Yaiza Stüven Sanchez (30), gegen die Klubführung des SV Werder Bremen.

Jörg Wontorra will in den Aufsichtsrat von Werder Bremen

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Den Umgang mit Trainer Florian Kohfeldt (38), der nach sieben Bundesliga-Pleiten in Serie am Freitag (20.30 Uhr) im Halbfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig ein Job-Endspiel erhält, nannte das Duo „unprofessionell und respektlos“. 

Kohfeldt sei „nach dem ausgebliebenen Bekenntnis vom Wochenende zunächst öffentlich demontiert“ worden „und die ausgesprochene Bewährungszeit ist nicht geeignet, ihn zu rehabilitieren. Eine Zukunft mit Kohfeldt ist nun selbst nach einer Rettung kaum noch denkbar, denn dazu wurde er zu sehr beschädigt“. 

TV-Moderator Wontorra, dessen Tochter Laura Wontorra ab der kommenden Saison bei DAZN arbeitet, und Stüven Sanchez wollen sich bei der nächsten Werder-Mitgliederversammlung zur Wahl stellen – ein Termin steht wegen der Corona-Pandemie noch nicht fest.

Jörg Wontorra kritisierte Bremen-Klubführung bereits im Dezember 2020

Wontorra, der bereits zwischen 1999 und 2003 im obersten Kontrollgremium der Bremer saß, hatte bereits im Dezember die Klubführung scharf attackiert. Sportchef Frank Baumann (45) hatte danach darauf hingewiesen, dass  Wontorra „nullkommanull“ Einblick in die Arbeit bei Werder habe, daher könne er die „Kritik so nicht stehen lassen“, sie sei „an den Haaren herbeigezogen“. Wenn sich Wontorra zuletzt „bei mir gemeldet hat, ging es um Freikarten für den VIP-Bereich“. 

Nun forderte Wontorra, dass nach der Saison Strukturen und Personen ohne Denkverbote grundlegend und transparent hinterfragt werden müssten: „Denn Werder braucht endlich wieder Macher.“ (tsc/sid)

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