„Wird nicht vorbei sein“ Joachim Löw kündigt bereits neuen Job als Trainer an

Frankfurt – Ein Abschied, aber noch nicht das Ende: Joachim Löw (61) will auch nach seinem Rücktritt bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sommer als Trainer arbeiten.

  • Joachim Löw will weiterhin als Trainer arbeiten
  • Bundestrainer braucht „tägliche Arbeit auf dem Platz“
  • Löw offen für Angebote von Top-Vereinen

„Meine Trainerlaufbahn wird danach nicht vorbei sein. Denn ich liebe die tägliche Arbeit auf dem Platz und das individuelle Training mit den Spielern“, sagte der 61-Jährige bei „Sport1“. Löw hatte am Dienstag (9. März) bekannt gegeben, dass die EM (11. Juni bis 11. Juli) für ihn nach 15 Jahren als Bundestrainer der Schlusspunkt sein werde.

Joachim Löw geht nach Rücktritt motiviert in finalen Monate als Bundestrainer

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„Ich bin total motiviert und freue mich auf die bevorstehenden Länderspiele im März und auf die EM“, sagte Löw.

Die deutsche Nationalmannschaft trifft zum Auftakt der WM-Qualifikation in Duisburg auf Island (25. März). Es folgen Duelle mit Rumänien in Bukarest (28. März) und erneut in Duisburg gegen Nordmazedonien drei Tage später.

Joachim_Löw_DFB_Trainerjob

Joachim Löw beim Spiel der Nations League gegen Spanien am 3. September. Löw will seine Laufbahn nach seiner Zeit als Bundestrainer noch nicht beenden.

Nach seinem letzten großen Turnier als Bundestrainer wolle Löw erst einmal durchatmen, für Angebote aber offen sein, schrieb „Sport1“.

Er könne sich vorstellen, einen Top-Verein zu übernehmen. Zuvor wolle er sein „Bestes geben, unseren Fans bei diesem Turnier große Freude bereiten und erfolgreich sein. Ich weiß auch, dass dies für die gesamte Mannschaft gilt.“

Joachim Löw spricht am Donnerstag über Rücktritt als Bundestrainer

Zuletzt hatte Löw 2004 eine Klubmannschaft trainiert: Bei Austria Wien wurde er im März als Tabellenführer entlassen. Vier Monate später wurde er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Co-Trainer von Jürgen Klinsmann (56).

Beim DFB läuft derweil die Suche nach einem Nachfolger von Löw. Sein aktueller Co-Trainer Marcus Sorg (55) hat allerdings nur Außenseiterchancen für die Rolle als neuer Bundestrainer. Als Top-Kandidat nach der Absage von Jürgen Klopp (53) gilt Löws früherer Assistent Hansi Flick (56), der sich mit etlichen Titeln bei Bayern München ins Blickfeld gebracht hat.

Am Donnerstag (11. März, 13.30 Uhr) wird Löw auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit DFB-Direktor Oliver Bierhoff (52) und dem Verbandspräsidenten Fritz Keller (63) über seine Rücktrittsankündigung sprechen. (sid)

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