Gruppensieg fix FCB-Boss Kahn überrascht vor CL-Erfolg mit Aussage zu Boateng-Zukunft

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Jerome Boateng war am Mittwochabend mit dem FC Bayern München in der Champions League gegen Red Bull Salzburg gefordert. Der Abwehr-Routinier hat womöglich doch eine Zukunft beim deutschen Rekordmeister.

München/Köln – Ist da am Mittwochabend eine eigentlich schon geschlossene Tür wieder aufgegangen? Vor dem 3:1-Erfolg in der Champions League gegen Red Bull Salzburg am Mittwochabend hat Bayern-Vorstand Oliver Kahn (51) mit seinen Aussagen zur Zukunft des Abwehr-Routiniers Jerome Boateng (32) jedenfalls aufhorchen lassen.

Erst vor zwei Wochen war durchgesickert, dass der Rekordmeister ab der kommenden Spielzeit ohne den Weltmeister von 2014 planen soll. Ein Abschied Boatengs in München schien beschlossene Sache zu sein. Nun die Rolle rückwärts?

Oliver Kahn spricht über Zukunft von Jerome Boateng

Womöglich schon. Eine Verlängerung des im kommenden Sommer auslaufenden Vertrags mit dem Innenverteidiger sei „natürlich nicht“ vom Tisch, sagte Kahn bei Sky. Hoppla! Die Münchner Bosse seien mit Boateng „in Kontakt, da muss man sich keine Sorgen machen. Wir werden zum gegebenen Zeitpunkt Gespräche führen und zu einer fairen Entscheidung kommen“, erklärte Kahn.

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Vorstand Oliver Kahn vom FC Bayern München hat vor dem Champions-League-Spiel gegen Red Bull Salzburg über die Zukunft des Abwehr-Routiniers Jerome Boateng gesprochen.

Den Bayern sei bewusst, „was er geleistet hat und aktuell in der Lage ist für Bayern München zu leisten“. Der Rekordmeister sei daran interessiert, mit Profis zu arbeiten, „die exzellente Leistungen zeigen – und Jerome gehört dazu“.

Womöglich nähern sich beide Seiten also noch einmal an. In zehn Jahren hatte Boateng mit den Bayern acht deutsche Meisterschaften, fünf DFB-Pokale und zweimal die Champions League gewonnen.

FC Bayern München müht sich gegen Red Bull Salzburg

Auf dem Rasen hatte das personell arg gebeutelte Team von FCB-Coach Hansi Flick (55) unterdessen in der ersten Halbzeit seine liebe Mühe mit den bissig auftretenden Österreichern. Nach 43 zähen Minuten erlöste Torjäger Robert Lewandowski (32) die Bayern aber mit dem Führungstor gegen das Gruppen-Schlusslicht.

Für den Polen war es der 71. Königsklassen-Treffer. Damit überholte er in der ewigen Torschützenliste den Spanier und Ex-Schalker Raúl (43, 70 Tore). Nur noch Cristiano Ronaldo (35, 130 Treffer) und Lionel Messi (33, 118) liegen vor Lewandowski.

Flügelflitzer Kingsley Coman (24) legte in der 52. Minute mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze dann das 2:0 für die Münchner nach. Der FCB stand damit kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale – und dem 15. Champions-League-Sieg am Stück. Beides war wenig später Gewissheit. Da Atlético Madrid in der Parallel-Partie nur 0:0 gegen Lokomotive Moskau spielte, steht der Gruppensieg des FCB zwei Spieltage vor Schluss bereits fest.

Obwohl Bayerns Marc Roca (23) nach 66 Minuten wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatten, wurde es nicht mehr spannend. Der eingewechselte Leroy Sané traf nur kurz darauf zum 3:0 für die Bayern (68.). Mergim Berisha (22) erzielte schließlich für die Gäste noch den Ehrentreffer zum 1:3 (73.).

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