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Keine Rede von „Big City Klub“ Bobic überrascht mit Antritts-Worten bei Hertha BSC

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Fredi Bobic, hier am 11. Mai bei einem Werbe-Termin für MagentaTV, hat zum 1. Juni seine Arbeit als Sport-Geschäftsführer bei Hertha BSC aufgenommen.

Berlin – Fredi Bobic (49) führte Eintracht Frankfurt als Sport-Vorstand mehrmals nach Europa, das ist künftig auf bei Hertha BSC die Erwartungshaltung. Doch bei seinem ersten Auftritt als Sport-Geschäftsführer übte sich Bobic zunächst in Bescheidenheit – kein Vergleich zu den großen Visionen, die Investor Lars Windhorst (44) und Ex-Aufsichtsrat und -Trainer Jürgen Klinsmann (56) in der Vergangenheit geäußert hatten.

  • Hertha BSC: Erster Auftritt von Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic
  • Bobic setzt bei Hertha auf Arne Friedrich und Pál Dárdai
  • Bescheidene Worte zum Hertha-Start von Fredi Bobic

Stattdessen sollen strukturelle Veränderungen die zuletzt eher Richtung Abstieg statt Europa taumelnde Hertha wieder auf Kurs bringen. „Aus der Ferne hatte man den Eindruck, es waren gefühlt zwei Jahre Abstiegskampf“, sagte Bobic am Dienstag (1. Juni).

Hertha BSC: Fredi Bobic will zunächst vor allem für Ruhe sorgen

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Die sportlichen Turbulenzen sollen nach seinem Wunsch künftig der Vergangenheit angehören: „Das ist etwas, was wir hier bei der Hertha nicht gerne haben. Und in Zukunft nicht gerne sehen wollen. Dafür musst du ackern und einige Dinge auch verändern.“

In den vergangenen Transferperioden gab der Klub die Investor-Millionen bereits mit vollen Händen aus, binnen zwei Jahren belief sich das Transfer-Minus auf rund 100 Millionen Euro. Doch nur die wenigsten der teuren Neuzugänge zündeten bislang. Auch an dieser Front soll Bobic seine in Frankfurt gezeigten Qualitäten bestätigen.

„Zuerst kommt es darauf an, eine gewisse Stabilität reinzubekommen im sportlichen Bereich“, sagte er: „Wir müssen die Strukturen so anpassen, dass sich auch modern und konkurrenzfähig den anderen Bundesligisten gegenüber sind.“ Dennoch sei unstrittig, dass die Ansprüche hoch seien. Hertha wolle entsprechend „überall besser werden“.

Fredi Bobic vertraut bei Hertha BSC auf Arne Friedrich und Pál Dárdai

Unterstützung gibt es für Bobic dabei von Ex-Hertha-Teamkollege Arne Friedrich (42), der seinen Posten als Sportdirektor behält. Auch der Verbleib von Trainer Pál Dárdai (45) ist beschlossene Sache. „Wir brauchen erstmal Kontinuität. Fünf Trainer in zwei Jahren ist zu viel“, so Bobic: „Da wirst du nie sportlichen Erfolg haben. Irgendwas ist schiefgelaufen - und daran müssen wir arbeiten.“

Anders als die Top Sechs der Bundesliga, die zur kommenden Saison allesamt den Trainer wechseln, darunter auch der frühere Bobic-Klub Eintracht Frankfurt, setzt Hertha erst einmal weiter auf den erneuten Retter-Trainer.

Im Zuge der Vorbereitungen auf seinen neuen Job in Berlin traf sich Bobic auch bereits mit Investor Lars Windhorst, der den viel diskutierten Begriff des „Big City Klub“ geprägt hatte. Es sei ein „sehr angenehmes und sehr gutes Gespräch“ gewesen: „Er hat natürlich auch Vorstellungen, wie es in Zukunft mit dem Verein aussehen könnte“, so Bobic: „Aber trotzdem gibt es Grenzen, aber Miteinander sollte es auf jeden Fall sein. Das Gefühl habe ich gerade mit ihm.“ (bc)

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