Nach überstandender Hüft-OP HSV-Idol Uwe Seeler darf wieder nach Hause

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HSV-Idol Uwe Seeler, hier am 05.11.2016 im Volkspark-Stadion, ist schwer gestürzt.

Hamburg – Fußball-Idol Uwe Seeler (83) ist 28 Tage nach seiner Hüftoperation wieder zu Hause. Er habe sich gut erholt „und konnte heute aus der Klinik entlassen werden“, teilte die Immanuel Albertinen Diakonie am Freitag mit.

Uwe Seeler: Schwerer Sturz im Haus

Der 83-Jährige hatte am 21. Mai bei einem Sturz in seinem Haus in Norderstedt bei Hamburg einen Schenkelhalsbruch erlitten und wurde am folgenden Tag im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen operiert. Dabei ist dem Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden.

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„Der Vorteil eines künstlichen Gelenks liegt unter anderem darin, sofort belastet werden zu können“, sagte Marietta Jansen, Chefärztin der Unfallchirurgie. „Ich bin sehr zufrieden mit den täglichen Fortschritten, die Herr Seeler seitdem gemacht hat.“ An die Entlassung aus dem Krankenhaus sollen sich weitere physiotherapeutische Maßnahmen anschließen, heißt es in der Mitteilung.

Uwe Seeler: Herzprobleme und andere gesundheitliche Beschwerden

Zuletzt war Seeler gesundheitlich immer wieder angeschlagen und hatte vor allem mit Herzproblemen zu kämpfen. Die HSV-Legende ließ vor der OP ausrichten, dass er gutes Heilfleisch habe und optimistisch an die Sache rangehe. Die „Hamburger Morgenpost“ hatte zuerst darüber berichtet.

Uwe Seeler und seine Frau Ilka hatten sich in der Corona-Krise zu Hause im Norderstedter Stadtteil Harksheide zurückgezogen. Sein Rücken macht nach dem schlimmen Autounfall vor zehn Jahren nach wie vor Probleme.

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Aber weil eine OP zuviel Risiko in sich birgt, ertrug er die Schmerzen lieber. Trotzdem sei seine Ilka gnadenlos, wie Seeler der MOPO mal erzählte: „Sie schickt mich jeden Tag auf unseren Hometrainer, dann muss ich radeln, um in Bewegung zu bleiben und mein Herz zu beanspruchen.“

HSV-Legende Uwe Seeler: Autounfall, Herzschrittmacher

Der größte HSVer trägt seit drei Jahren einen Herzschrittmacher. Auch im Hinblick auf die Corona-Krise sagt er: „Es hilft ja alles nichts. Da muss man durch.“ (dpa)

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