Mainz-Beben  Sportboss Schröder schon weg – läuft was mit Ex-Schalke-Coach Tedesco?

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Domenico Tedesco könnte nach seiner Station bei Spartak Moskau nun als Trainer in Mainz anheuern.

Mainz – Kurz vor dem Weihnachtsfest hat es beim 1. FSV Mainz 05 den ersten Paukenschlag gegeben. So gab der aktuelle Tabellenvorletzte der Bundesliga am Dienstagabend bekannt, dass die Mainzer und ihr Sportboss Rouven Schröder (45) getrennte Wege gehen. Der bisherige Sportvorstand hat hingeschmissen!

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Rouven Schröder war seit 2016 Sportvorstand beim 1. FSV Mainz 05. Jetzt gehen der Bundesliga-Klub und der Manager getrennte Wege.

Auch die Zeichen, dass Trainer Jan-Moritz Lichte (40) nach weniger als drei Monaten vor dem Aus steht, verdichten sich. Wenngleich der Klub am Dienstag weder einen Abschied, noch eine Weiterbeschäftigung des Coaches bestätigen wollte.

1. FSV Mainz und Sportboss Rouven Schröder gehen getrennte Wege

Schröder zu seinem Abschied: „Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, ist mir nicht leicht gefallen. Mainz 05, der Verein, die Mannschaft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Stadt sind mir in den vergangenen Jahren ans Herz gewachsen, das legt man nicht so einfach ab.“

Der Manager erklärte weiter: „Allerdings muss ich für meine Arbeit und für meinen Einsatz zu hundert Prozent hinter dem stehen, was ich mache. Ich hatte nun das Gefühl, dass es für den Verein und für mich besser ist, den Weg frei zu machen, so dass sich Mainz 05 insgesamt neu aufstellen kann.“ Schröder war seit 2016 Sportvorstand in Mainz gewesen, sein Vertrag lief noch bis 2024. Nun das vorzeitige Aus, der Kontrakt wurde aufgelöst.

Am Dienstag um 11.31 Uhr hatte das Kellerkind der Bundesliga seine eigentlich für 12 Uhr angesetzte Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen Zweitligist VfL Bochum (Mittwoch, 20.45 Uhr) abgesagt. Zudem bringen Gerüchte um Ex-Manager Christian Heidel (57) wenige Tage vor dem Weihnachtsfest alle restliche Ruhe und Besinnlichkeit zum Erliegen. 

Mainz 05 sagt Pressekonferenz mit Jan-Moritz Lichte ab

Die Zeit von Cheftrainer Lichte könnte derweil abgelaufen sein. Unter ihm verlor Mainz die beiden direkten Abstiegsduelle mit Arminia Bielefeld (1:2) und dem 1. FC Köln (0:1), im Anschluss gab es auch bei Hertha BSC (0:0) und gegen Werder Bremen (0:1) kaum eine Steigerung.

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Jan-Moritz Lichte, hier vor der Partie gegen Werder Bremen am 13. Spieltag, steht als Trainer des FSV Mainz 05 vor dem Aus.

In elf Partien holte das Team unter dem Trainer-Newcomer nur einen Sieg und drei Unentschieden. Allerdings soll Lichte eigentlich am Mittwoch noch beim Pokal-Spiel auf der Bank sitzen.

Im kommenden Jahr soll dann nach EXPRESS-Informationen Domenico Tedesco (35) heißester Favorit bei den 05ern sein. Der hat unlängst seinen Abschied von Spartak Moskau bekannt gegeben, um wieder näher bei der Familie in Deutschland sein zu können.

FSV Mainz 05: Gerüchte um Rückkehr von Christian Heidel

Schröder hatte in Mainz zuletzt unter Druck gestanden. Der Verschleiß von drei Coaches in etwas mehr als einem Jahr kratzte an seinem Ruf, hinzukommen neue Gerüchte um eine Rückkehr von Ex-Manager Christian Heidel (57) – als weiteres Vorstandsmitglied.

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Christian Heidel, zuletzt bis März 2019 für den FC Schalke 04 tätig, könnte v or einer Rückkehr zum FSV Mainz 05 stehen.

Laut mehreren Medien wollen Aufsichtsratschef Detlev Höhne und Vereinsboss Stefan Hofmann bei den kniffligen Personalfragen Zeit gewinnen. Eine Rückkehr des langjährigen Mainzers, der von 1992 bis 2016 für den FSV arbeitete, soll sich anbahnen. Heidel soll bereits ein vom Aufsichtsrat abgesegneter, unterschriftsreifer Vertrag für den Vorstands-Posten vorliegen.

Allerdings sei aus Kreisen des Aufsichtsrats zu hören, dass Heidel zur Bedingung gemacht hat, dass Schröder bleibt. Diese wird nun definitiv nicht erfüllt.

Zur Personalie Heidel sagte Höhne: „Angedacht war, dass wir Christian Heidel als zusätzliches Mitglied neben Stefan Hofmann, Rouven Schröder und Jan Lehmann in unseren Vorstand aufnehmen, um den Verein für die strategischen Fragen der Zukunft noch besser aufzustellen. Christian Heidel hat sich aufgrund der aktuellen Entwicklung nun Bedenkzeit erbeten. Wir werden über die Weihnachtsfeiertage besprechen, wie die Zusammenarbeit unter den veränderten Voraussetzungen aussehen kann.“ (msw, dpa, bl, kos)

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