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Frauen-WM Das WM-Märchen der kölschen Rachel

Rachel Rinast ist mit Köln in die 1. Bundesliga aufgestiegen.

Rachel Rinast ist mit Köln in die 1. Bundesliga aufgestiegen.

Ottawa Rot und weiß, das sind ihre Farben. Ob beim 1. FC Köln oder der Nationalmannschaft. Rachel Rinast (24) mischt derzeit die Frauen-WM in Kanada mit ihren Schweizer Landsfrauen auf. 10:1 fertigten sie Samstag Ecuador ab – dabei gab sie erst vor drei Monaten ihr Debüt im Nationaltrikot.

Die kölsche Rachel – singt sie die Schweiz zum nächsten Sieg? Denn sie hat neben dem Fußball eine zweite große Leidenschaft: Die Musik. Sie spielt Geige und kann vor allem gut singen. Sie war bei der TV-Show „The Voice“ dabei, sang den Eric-Clapton-Song „Tears in Heaven“. Rinast: „Fürs Team gab es bereits einmal ein Ständchen, auch wenn ich das eigentlich nicht so gerne mache. Aber vielleicht singe ich nochmals, wenn wir gewinnen“.

Zum ersten Mal ist die Schweiz überhaupt bei einer Frauen-WM dabei. Dass Rinast im Kader ist, war vor drei Monaten noch überhaupt nicht vorherzusehen. Denn da wusste in der Schweiz noch gar keiner, dass sie für die Alpenrepublik spielberechtigt ist. „Als ich meinem Berater erzählt habe, dass ich auch die Schweizer Staatsbürgerschaft habe, meinte er: „Oh Gott, warum hast Du das nicht früher gesagt.“

Dann ging alles schnell. Rinast, die in diesem Jahr den Aufstieg mit dem 1. FC Köln in die 1. Liga schaffte, wurde nominiert und spielte gleich beim Vorbereitungsturnier an der Algarve mit. Nun ist sie Stammspielerin bei der WM. „Eigentlich habe ich das gar nicht so mitbekommen, es ging alles so wahnsinnig schnell. Ich habe beinahe nicht realisiert, dass ich da schon mein erstes Spiel machen durfte“, so die 24-Jährige.

Auch das Schweizerdeutsch stellt kein Hindernis dar. Die kölsche Rachel: „Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und fühlte mich von Anfang an wohl.“

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