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Trainer in der Südstadt?Lottner und Fortuna haben Entscheidung getroffen

Lottner_Mikrofon

Dirk Lottner stand als neuer Trainer bei Fortuna Köln im Gespräch.

Köln – Die Hoffnungen in der Südstadt waren groß, dass der kölsche Jung das Amt als neuer Trainer der Fortuna antreten wird. Doch die Gebete der vielen Fans auf eine neue Identifikationsfigur wurden nicht erhört. Dirk Lottner (48) wird nach EXPRESS-Informationen nicht Nachfolger von Thomas Stratos.

Dirk Lottner: „Ich werde nicht Trainer der Fortuna“

Der Fanclub Fortuna-Eagles hatte sogar ein Banner an der Geschäftsstelle aufgehangen und hoffte auf eine neue Ära unter dem früheren Fortuna-Kicker (hier lesen Sie mehr). „Wir fordern die Verantwortlichen von Fortuna Köln deshalb auf, im Sinne des Vereins und seiner Fans zu handeln! In unseren Augen ist die Option Dirk Lottner eine unausweichliche. Lottner ist, ähnlich wie Uwe Koschinat, einer der vielzitierten, letzten Typen im Fußball.“

Lottes reizende Ehefrau Sarah hatte das Fan-Posting in den sozialen Netzwerken gar geteilt. Als Zeichen, wie sehr sie hinter ihrem Dirk steht, der in Saarbrücken das derzeitige Pokalwunder überhaupt erst möglich gemacht hatte.

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Ur-Fan Cornel Wachter hatte ebenfalls bereits frohlockt, doch den Träumen wurde eine Absage erteilt. Der Rahmen des Ganzen passt nicht.

„Ich werde nicht Trainer der Fortuna. Aktuell hat es nicht gepasst, obwohl der Verein sich sehr bemüht hat“, bestätigte Lottner gegenüber EXPRESS. Dabei sah es lange danach aus, als ob sich der Regionalligist mit dem gebürtigen Kölner auf ein Arbeitspapier einigen könnte. In der vergangenen Woche saßen beide Parteien im VIP-Zelt am Südstadion zusammen und sprachen über Zukunft und Möglichkeiten. Es war ein guter Austausch, aber es sei noch nichts entschieden, so der Tenor danach.

„Wir hatten sehr gute Gespräche“, bestätigte Präsident Hanns-Jörg Westendorf (55): „Emotional stimmte es, beide Seiten waren auch sehr bemüht, aber am Ende war leider das Gesamtpaket nicht zu stemmen. Wir haben uns gestreckt und auf einer Wellenlänge gefunkt. Leider hat es nicht geklappt.“

Nach dem Gespräch mit Westendorf war Lottner noch zuversichtlich, lobte die verbesserten Aussichten des Vereins trotz der Coronakrise. Jetzt aber nahm die märchenhafte Geschichte ein abruptes Ende.

Wer Lotte kennt, weiß, dass er sich mit weiteren Äußerungen zurückhält, um den Nachfolger des erfolglosen Stratos nicht zu beschädigen und als Notnagel aussehen zu lassen.

Und man weiß: Fußball geht schnell. Aufgeschoben ist womöglich nicht aufgehoben...