Endlich knallt es wieder! Fortuna pflügt den Arena-Rasen um

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Aymen Barkok (li.) im Traininsspiel unter Wettkampfbedingungen (11 gegen 11) gegen Steven Skrzybski.

Düsseldorf – Jetzt geht es wieder in die Vollen! Ab sofort darf Fortuna wieder richtiges Mannschaftstraining absolvieren. Es darf endlich wieder knallen – Zweikämpfe und nach Herzenslust Grätschen sind wieder ausdrücklich erlaubt! Elf gegen elf, Körperkontakt bis zum Anschlag, Grätschen ohne Ende, die Truppe kann ihren Beruf nach acht Wochen Unterbrechung wieder so ausüben, wie er nun einmal eigentlich ist.

Fußball ist ein Kontaktsport, ohne die entsprechende Härte geht es eben nicht. Umso glücklicher waren die Düsseldorfer, dass sie am Donnerstag in ihrem Wohnzimmer, der großen Arena, wieder Gas geben konnten.

Fortuna Düsseldorf: Kurzer Anlauf zum Knall-Start

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Der Anlauf zum Neustart wird kurz. Nur acht Tage stehen der Truppe zur Verfügung, um sich wieder auf Wettkampf-Niveau zu hieven. Und das Team muss von der ersten Sekunde an hellwach sein. Schließlich kommt es sofort zum Abstiegskracher. Der Tabellen-16. Fortuna gegen das Tabellen-Schlusslicht SC Paderborn (es geht mit dem 26. Spieltag chronologisch genauso weiter, wie vor der Pause).

„Es sind nur noch neun Spiele, für uns alles Endspiele! Eine lange Eingewöhnungszeit können wir uns nicht erlauben, wir müssen alles daran setzen, sofort eine gute Leistung zu zeigen“, hat Mittelfeldspieler und Winter-Neuzugang Valon Berisha (27) die Zeichen der Zeit erkannt.

Valon Berisha: „Haben die Qualität für den Klassenerhalt!“

Fortuna muss von null auf 100! Die Mannschaft weiß genau, worum es geht. „In den letzten Spielen vor der Pause haben wir schon ganz gute Leistungen gezeigt, leider nicht immer die richtigen Ergebnisse erzielt. Darauf müssen wir aufbauen“, fordert Berisha. „Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir sogar noch den direkten Klassenerhalt schaffen können. Die Qualität dafür haben wir.“

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Die muss das Trainerteam um Chefcoach Uwe Rösler (51) innerhalb von nur gut einer Woche aus dem Kader herauskitzeln, um bestmöglich aus den Startlöchern zu kommen. Auch, wenn es eine einsame Veranstaltung wird. „Wir spielen diesen Sport nicht, um Fernsehgelder zu bekommen. Wir spielen Fußball, weil er uns Menschen begeistert. Wirklich keiner mag Geisterspiele, aber es ist momentan einfach der einzige Weg aus dieser Krise“, sagt Präsident Thomas Röttgermann (59).

Trainer Uwe Rösler happy über Elf gegen Elf in der Arena

Die ist zumindest in sofern vorbei, als die Kicker halbwegs normal trainieren können. Trainer Uwe Rösler (51) nach dem ersten teaminternen, wettkampfnahen Match mit elf gegen elf Spielern zufrieden: „Das war super für uns, die Jungs haben sich sehr gefreut. Das gibt uns schon mal ein gutes Gefühl für das Spiel in zehn Tagen, alle waren engagiert bei der Sache, aber niemand hat sich verletzt. Jetzt wissen wir endlich, dass es weitergeht und wann es weitergeht. Wir müssen zwar verstärkt noch Zweikämpfe üben, aber das wird alles nicht lange dauern.“

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