Magen-Darm-Alarm bei Fortuna Düsseldorf verpasst Aufstiegsplatz gegen HSV

Terodde-Fortuna

HSV-Stürmer Simon Terodde versucht sich gegen die Düsseldorfer Andre Hoffmann und Matthias Zimmermann durchzusetzen.

Düsseldorf – Zumindest nicht verloren! Fortuna Düsseldorf bleibt auch zum Rückrundenstart in der neunten Zweitliga-Partie im eigenen Stadion ohne Niederlage.

  • Topspiel in Düsseldorf gegen HSV bleibt ohne Tore
  • Magen-Darm-Alarm bei Fortuna Düsseldorf
  • Erfolgsserien beider Mannschaften halten

Das Topspiel gegen den Spitzenreiter aus Hamburg hielt aber nicht, was es versprach. Fortunas Plan, auf Platz zwei zu springen, ging mit dem torlosen Unentschieden nicht auf.

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Vor der Partie gegen den Tabellenführer herrschte bei Fortuna Magen-Darm-Alarm! Gleich vier Profis lagen mit den üblichen Symptomen flach.

Fortuna Düsseldorf: Vier Spieler haben Magen-Darm-Infekt

Bei den Patienten handelte es sich um  Ersatztorhüter Raphael Wolf, Stamminnenverteidiger Andre Hoffmann, sowie Mittelfeldregisseur Edgar Prib und Winterzugang Felix Klaus. Dabei wurde nur Hoffmann rechtzeitig fit.

So musste Trainer Uwe Rösler mehr an seiner Startelf ändern als gewünscht. Er entschied sich aber am erfolgreichen 4-4-2 festzuhalten, mit dem die Düsseldorfer acht Spiele ohne Niederlage bestritten (sechs Siege, zwei Remis).

Beide Erfolgsserien halten

Aber auch der HSV war vor der Partie sieben Spiele ungeschlagen (sechs Siege, ein Remis). Die Erwartungen an ein Tor-Spektakel waren groß. Zumal die Gäste 17-Tore-Mann Simon Terodde mitgebracht hatten. Der Topstürmer blieb aber blass und kam nicht wie gewohnt zum Zug.

Mehr als Halbchancen sprangen für beide Teams zunächst aber nicht heraus. Dawid Kownacki, der für Torjäger Rouwen Hennings begann, bediente nach fünf Minuten Toni Pledl im Strafraum. Der künstliche Blondschopf ging aber nicht entschieden genug zum Ball. Das war es auch schon an Fortuna-Herrlichkeit zu Beginn.

Hamburger SV übernahm zunächst das Kommando

Nach einer Viertelstunde übernahm der HSV das Kommando auf dem Platz. Fortuna gelang es überhaupt nicht, die Kreise der pfiffig aufspielenden Sonny Kittel und Jeremy Dudziak einzuengen.

Hamburg kam zu ersten guten Torchancen, die aber bei Torerfolgen wohl zwei Mal aufgrund von Abseitspositionen zurückgepfiffen worden wären.

Fortuna-Danso-HSV

Fortunas-Abwehrspieler Kevin Danso steigt höher als Hamburgs Toni Leistner und köpft den Ball aus dem Strafraum.

Erst zehn Minuten vor der Halbzeit befreite sich Fortuna etwas. Kenan Karaman versuchte es aus der zweiten Reihe, der Ball landete aber fast im Oberrang. Sein Kopfball nach Pledl-Flanke kurz vor dem Halbzeitpfiff kam dann immerhin schon mal aufs Tor – allerdings viel zu zentral.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren weitgehend harmlos. Die Angriffe waren uninspiriert und in den Dribblings über Außen fehlte jede Durchschlagskraft.
Generell verflachte die Partie von Minute zu Minute.

Fortuna Düsseldorf hatte zum Schluss besser Chancen

Auch wenn Fotuna in der Schlussphase wieder etwas mehr am Drücker war, war es am Ende ein Topspiel, das auch einfach keinen Sieger verdient hatte.

„Der Punkt ist sehr viel Wert gegen einen starken HSV. Wir bleiben zu Hause weiter ungeschlagen und haben es richtig gut gemacht. Wir haben nur eine Chance zugelassen und jetzt geht es am Freitag weiter“, sagte Torwart Florian Kastenmaier.

Für Fortuna, die mit dem Remis Tabellenvierter bleibt, geht es schon am Freitag mit dem Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers (18.30 Uhr, live bei Sky) weiter.

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