„Intelligent, vielseitig, torgefährlich“ Fortuna-Coach Rösler kämpft um Schalker

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Fortunas Cheftrainer Uwe Rösler (l.) würde Steven Skrzybski gerne auch in der kommenden Spielzeit Anweisungen geben.

Düsseldorf – Noch versucht sich Fortunas Trainer Uwe Rösler (51) in seinem Ferien-Domizil Mallorca vom Super-GAU, dem direkten Abstieg am letzten Spieltag, zu erholen („Das steckt man nicht so einfach weg, das dauert“), doch es muss bei den Düsseldorfern weitergehen. „Mit dem Verarbeiten dürfen wir uns nicht lange aufhalten, wir wollen kommende Saison wieder angreifen, daran arbeiten wir intensiv“, sagt Rösler.

Die Drähte glühen auch Richtung Balearen-Insel, Rösler ist praktisch in ständigem Kontakt mit Manager Uwe Klein (50).

Fortuna Düsseldorf: Besonderer Blick auf den aktuellen Kader

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Weil das Transferfenster in diesem „Corona-Sommer“ bis zum 5. Oktober geöffnet sein wird, ist jedoch noch wenig Bewegung im Markt, viele Entscheidungen werden voraussichtlich sehr spät fallen.

Umso intensiver schauen die Bosse auf den aktuellen Kader, um zu sondieren, was möglich ist und was nicht. Grundsätzlich haben die Düsseldorfer nahezu bei allen Leihspielern Kaufoptionen ausgehandelt, aber vor der Pandemie und zu Kursen, die jetzt nicht mehr realistisch sind.

Schalke-Leihgabe Steven Skrzybski soll gehalten werden

Einer dieser Kandidaten ist auch Steven Skrzybski (27). „Es ist eine Frage des Geldes. Da gibt es eine festgeschriebene Ablösesumme und ich weiß nicht, ob wir solche Zahlen stemmen können“, so Coach Rösler zu den 1,9 Millionen Euro, die für den Offensivallrounder fällig wären. „Dass Steven bei Union Berlin im letzten Spiel gespielt hat, zeigt, was ich von ihm halte. Er hat auch gegen Bayern gespielt, er hat von  Anfang an gegen Leipzig gespielt. Ich habe absolutes Vertrauen zu dem Spieler. Ich hatte mit Steven längere Gespräche. Auch an dem Montag, bevor alle in den Urlaub gegangen sind. Er weiß nach einem langen Vier-Augen-Gespräch ganz klar, wie ich die Sache einschätze. Alles andere muss jetzt geregelt werden.“

Uwe Rösler kämpft vehement um Schalker Steven Skrzybski

Rösler will vehement für einen Verbleib Skrzybskis, der vertraglich nur noch bis 2021 an Schalke gebunden ist (und deshalb nicht ein weiteres Mal verliehen werden kann) kämpfen! Der Fortuna-Trainer sieht ihn als einen der Führungsspieler an, der bei den Rot-Weißen ein entscheidender Faktor werden könnte.

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In zwölf Partien für Fortuna erzielte Steven Skrzybski (2.v.r.) ein Tor. Das Foto zeigt ihn im Duell mit Werder Bremens Maximilian Eggestein (u.) im Januar 2020.

„Definitiv ist Steven ein Spieler, mit dem ich sehr gut leben kann, der für mich viele Qualitäten hat und vielseitig einsetzbar ist“, lobt Rösler. „Er ist ein intelligenter Spieler, der jetzt auch eine sehr gute physische Verfassung hat. Und: Er kann Tore machen, ist ein super Profi und super Teamspieler. Ich war und bin sehr zufrieden mit ihm.“

Steven Skrzybski: Verrechnungsdeal mit Schalke?

Der Coach weiß aber auch: „Ob meine Wünsche dann umsetzbar sind, das kann ich jetzt nicht sagen. Da gehören ja nicht nur zwei Vereine dazu, da gehören auch Berater und der Spieler dazu. Das sind vier Parteien, die dann irgendwo auf einen Nenner kommen müssen.“

Spannend: Schalke braucht nach der Seuchen-Saison dringend Identifikationsfiguren – und soll deshalb auf Kaan Ayhan (25), der aus der Knappenschmiede stammt, ein Auge geworfen haben. Bahnt sich da ein Verrechnungsdeal an?

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Rösler zur weiteren Entwicklung: „Das liegt jetzt auch an unserem Sport-Vorstand Uwe Klein, der diese Verhandlungen und Gespräche nun führen muss.“ Es gibt jedoch offenbar starke Konkurrenz: Hannover soll konkretes Interesse haben – und wäre beim Verkauf von Linton Maina (21) für sechs Millionen Euro nach Wolfsburg entsprechend flüssig ...

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