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Top-Quote in der Bundesliga Fortuna-Knipser besser als Serge Gnabry

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Hier bejubelt Rouwen Hennings am 22. Dezember 2019 sein 1:0 gegen Union, der Stürmer ist einer der effizientesten Angreifer der Beletage.

Düsseldorf – Die nackte Zahl bestimmt am Ende der Saison darüber, wer die begehrte Kanone kriegt: Torschützenkönig der Bundesliga, davon träumt jeder Stürmer. Klar auf Kurs ist dabei (natürlich) Bayern Münchens Robert Lewandowski (31), der bereits 25-mal (!) ins Schwarze traf. Gefolgt von Leipzigs Timo Werner (24), der den Ball bisher 21-mal in die gegnerischen Maschen beförderte. Bei Fortuna ist der gefährlichste Angreifer Rouwen Hennings (32). Wer weiß, wo die Düsseldorfer wären, wenn er nicht schon elffach getroffen hätte...

Spannend ist bei den Kickern aus den Abteilungen Attacke bei ihren Vereinen allerdings nicht nur die Frage nach der Anzahl der Treffer, eine relevante Größe ist sicher auch, wie viele Versuche die Goalgetter für ihre Tore brauchten.

Rouwen Hennings ist statistisch besser, als Serge Gnabry

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Und da steht Hennings sogar um Längen besser da, als beispielsweise Nationalstürmer Serge Gnabry (24). Der hat – wie Rouwen – ebenfalls elf Tore auf dem Konto, brauchte dafür aber 79 Abschlüsse (7,18 Versuche pro Treffer). Hennings hat genauso oft getroffen, beförderte die Kugel dafür aber nur rund 4,9-mal Richtung Kasten des Kontrahenten. Das ist eine echte Top-Quote in der Beletage. Damit ist er einer der effizientesten Angreifer (und das, obwohl der Stürmer in der Bundesliga seit acht Partien nicht mehr jubeln konnte und 2020 in einem Punktspiel noch gar nicht erfolgreich war).

Rouwen Hennings statistisch nah an Robert Lewandowski

Gerade bei Clubs, die gegen den Abstieg spielen, ist es eminent wichtig, aus wenig viel zu machen. Lewandowski kommt beim FCB natürlich viel häufiger in Abschlusssituationen, als Düsseldorfs bester Stürmer. Hennings befindet sich mit seiner Verwertungsquote von unter fünf Versuchen pro Tor in einer illustren Runde der besten Angreifer der Bundesliga! Lewandowski zielte für seine 25 Tore 110-mal aufs Tor (4,4 Versuche pro Treffer), auch Werner liegt mit 4,52 sehr gut, Robin Quaison (26, Mainz 05, 12 Treffer) liegt mit 4,83 ebenfalls unter der magischen Marke von fünf. In die Riege gehört auch Sebastian Anderson (28) von Aufsteiger Union Berlin, der 52 Versuche für elf Tore brauchte (4,72).

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Der Beste in der Riege ist übrigens Dortmunds Jadon Sancho (20), wenn man die Abschluss-Effizienz bewertet: Er benötigte nur 46 Abschlüsse für 14 Treffer (3,28).

Rouwen Hennings ist auch bei Elfmetern vorne dabei

Da kommt nicht nur Hennings zwar nicht ansatzweise heran, der Düsseldorfer ist aber in einer anderen Statistik ganz vorne dabei: Zusammen mit fünf weiteren Profis konnte er in der aktuellen Spielzeit bereits drei Strafstöße verwandeln, kein Spieler traf vom Elfmeterpunkt häufiger.

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Bei den Rot-Weißen ist nun die Hoffnung groß, dass Hennings (am besten schon gegen Schlusslicht SC Paderborn am Samstag) sein Konto weiter aufhübschen kann und dafür nicht allzu viele Versuche braucht...

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