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Fortunas Zweitliga-Karte 12.266 Kilometer auf dem Weg zur Bundesliga-Rückkehr

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Fortuna Düsseldorf will so schnell wie möglich in die Bundesliga zurückkehren.

Düsseldorf – Seit Samstagabend um 20.11 Uhr sind die 18 Teilnehmer der kommenden Saison in der Zweiten Liga endlich klar. Mit dem 1. FC Nürnberg ist auch der letzte Verein ermittelt, der Club schaffte durch ein Tor zum 1:3 in der 96. Minute doch noch die Rettung in der Relegation gegen den FC Ingolstadt.

Weiter geht das Spektakel ab dem Wochenende vom 18. bis 21. September. Dann wird die neue Saison angepfiffen, die am 23. Mai 2021 enden wird! Die Relegationsspiele gegen den Tabellen-16. der Bundesliga werden am 26. und 29. Mai 2021 ausgetragen.

Fortuna Düsseldorf absolvierte 496 Spiele in der Zweiten Liga

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496 Partien bestritt die Fortuna bisher im Fußball-Unterhaus. Und wenn es nach den Fans geht, sollen demnächst bestenfalls nur weitere 34 Spiele dazukommen und dann die Rückkehr in die Bundesliga gefeiert werden.

„Es ist schwer, im Moment Ziele zu formulieren“, sagt Uwe Klein (50) aufgrund der Corona-Pandemie. „Natürlich wollen wir eine Mannschaft zusammenstellen, die angreifen kann. Aber dafür ist aktuell viel Geduld auf dem Transfermarkt gefragt.“

Fortuna Düsseldorf hat steinigen Weg vor sich

Denn auch Düsseldorfs neuer Sportvorstand weiß, dass es bis zum möglichen Aufstieg ein verdammt steiniger Weg für Rot-Weiß werden wird. In der Liga gehören die Düsseldorfer zum engeren Favoritenkreis auf die ersten Plätze, auch wenn das (öffentlich) keiner beim Traditionsverein zugeben möchte.

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Uwe Klein (r.) im Gespräch mit Scout Goran Vucic.

„Wir müssen erst einmal schauen wie die Kader der Klubs nach der Transferperiode aussehen werden“, betont Klein. „Fakt ist: Wir wollen eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen, die in der Zweiten Liga eine gute Rolle spielen kann. Dafür brauchen wir Spieler mit Mentalität und Charakter. Das sind Eigenschaften, die in der Zweiten Liga gefragt sein werden.“

Fortuna Düsseldorf muss sich schnell zurechtfinden

Und auch Uwe Rösler (51) muss sich im Unterhaus schnell zurechtfinden. Für den Trainer ist die Zweite Liga komplettes Neuland. Da kann sich der Coach genügend wertvolle Informationen von Klein, Assistent Axel Bellinghausen (37) oder Sascha Rösler (42), die viele Jahre in der Zweiten Liga verbracht haben, holen.

Große Konkurrenz in der Zweiten Liga

An Konkurrenz mangelt es mit Sicherheit nicht. Mitabsteiger SC Paderborn, Darmstadt 98 mit dem ehemaligen Düsseldorfer Profi Markus Anfang (46) auf der Trainerbank, Relegationsverlierer 1. FC Heidenheim sowie der wiedererstarkte VfL Bochum wollen sicherlich oben mitspielen. Die beiden Nordlichter Hannover 96 und der Hamburger SV träumen natürlich ebenfalls vom Aufstieg.

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Es wird also ein Hauen und Stechen um die drei Aufstiegsränge geben. Klein sagt: „Es ist eine harte, aber auch interessante Liga mit zahlreichen Traditionsvereinen wie dem Hamburger SV, Hannover 96, dem VfL Bochum oder dem FC St. Pauli. Das sind Namen, die auch die Stadien füllen können, wenn das wieder möglich wird.“

Fortuna Düsseldorf muss Spielstil verinnerlichen

Das erhofft sich auch Thomas Röttgermann (59): „Wenn alles gut läuft, wollen wir natürlich oben dabei sein“, erklärt Fortunas Vorstandsvorsitzender. „Dafür muss die Mannschaft aber so schnell wie möglich den Spielstil der Liga verinnerlichen. Es wird mehr das kämpferische Element zum Tragen kommen.“

Im Gegensatz zur Bundesliga, in der Gegner wie Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, 1. FC Köln, Schalke 04 oder Borussia Dortmund aus der Gegend kamen, müssen sich Fortuna und die reisefreudigen Fans nun auf viele Kilometer einstellen.

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In die 17 Stadien der Republik müssen für Hin- und Rückfahrt 12.266 Kilometer abgespult werden. Dabei sind die weitesten Fahrten ins Erzgebirge nach Aue (1114) und nach Regensburg mit 1110 Kilometern zu bewältigen. Es folgen Heidenheim (1012) und Kiel (988).

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