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Fortuna überwies Ablöse an Sassuolo zurück! Ayhan-Wechsel wird zum Kaugummi-Transfer

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Kaan Ayhan würde gern nach Italien wechseln, durch ist der Transfer aber nach wie vor nicht.

Düsseldorf – „The Regels sind the Regels“, brachte es 2017 Dschungelkönig Marc Terenzi auf den Punkt. Gilt nicht nur für Trash-TV-Formate, sondern eben auch für das Fußball-Geschäft. Deadlines sind keine Verhandlungssache, sondern eben Deadlines, an die man sich halten muss. Danach ist Schluss.

Darum wird aus dem Wunsch-Wechsel von Kaan Ayhan (25) zum italienischen Erstligisten US Sassuolo nun ein Kaugummi-Transfer. Denn der Serie A-Achte schaffte es weder, dass die in der Ausstiegsklausel festgelegte 2-Millionen-Euro-Ablöse mit Wertstellung 31. Juli auf dem Fortuna-Konto war, noch, dass stattdessen eine Bankbürgschaft im Original vorlag.

Beides wäre möglich gewesen.

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Fortuna Düsseldorf: Bedingung wurde nicht erfüllt

Sassuolos Bosse hatten keine Blitzüberweisung gemacht und waren auch nicht nach Düsseldorf geflogen, um die Bürgschaft vorzulegen und sich quittieren zu lassen.
Da Fortuna also zur Deadline das Geld nicht sicher hatte (was eine amtliche Bedingung zur Erfüllung der Ausstiegsoption war), haben die Rot-Weißen den Transfer über die FIFA-Software nicht abgenickt.

Fortuna Düsseldorf-Manager Uwe Klein tut Kaan Ayhan leid

Ayhan hängt in der Warteschleife. „Kaan Ayhan ist ein verdienter Spieler, der sich hier nie hat etwas zuschulden kommen lassen. Dass die Situation so ist, wie sie jetzt ist, tut mir sehr leid für ihn“, sagt Fortunas Sportvorstand Uwe Klein (50). Fakt ist: So wie Ayhan bei allen Vertragsverhandlungen das Bestmögliche für sich herausschlug (nachdem er sich nach seiner wenig erfreulichen Zeit auf Schalke in Düsseldorf präsentieren durfte und starke Leistungen zeigte), so sucht nun auch Fortuna ihren Vorteil. Beides ist völlig legitim.

Kaan Ayhan: Juristen beider Klubs stehen in Kontakt

„Es gibt Kontakt der juristischen Beistände beider Vereine. Wenn alles völlig klar wäre, würde es den ja gar nicht geben“, so Klein. Nun ist die FIFA gefragt.
EXPRESS weiß: Weil der Transfer nicht vollzogen ist, überwies Fortuna die Kohle wieder an Sassuolo zurück! Wie geht es nun weiter? Sicher wird Ayhan, der aktuell faktisch noch dem Düsseldorfer Kader angehört, am Freitag nicht beim Training erscheinen, obwohl er das rein theoretisch müsste. Fortunas Bosse wollen dem türkischen Nationalspieler keine Steine in den Weg legen, ihn aber auch nicht zum Schnäppchen-Kurs abgeben (Kaan hat einen aktuellen Marktwert von 7 Millionen Euro!).

Einigung zwischen Sassuolo und Fortuna Düsseldorf?

„Vielleicht lässt sich mit Sassuolo im Sinne von Kaan Ayhan ja eine Einigung finden, mit der alle Seiten leben können“, so Manager Klein. Heißt: Fortuna favorisiert eine einvernehmliche Lösung mit den Italienern, die für den Innenverteidiger finanziell nachlegen müssten, um den Wechsel fix zu machen. Fortunas Verhandlungsposition ist gut.

Eine andere „Position" hat zukünftig Fortunas ehemaliger Trainer Norbert Meier

Zur Erinnerung zum Thema Deadlines: 2001 war Rot-Weiß eigentlich schon abgestiegen, doch Wilhelmshaven hatte seine Lizenz-Unterlagen zehn Minuten zu spät an den DFB gefaxt, die Düsseldorfer rückten nach und blieben in der Liga.

Es gilt halt: The Regels sind the Regels...

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