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Fortuna will sie unbedingt halten Doch werden die zwei Führungsspieler gehen?

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Trainer Uwe Rösler wünscht sich, dass Erik Thommy und Kevin Stöger auch in der nächsten Saison gemeinsam im Fortuna-Dress Tore bejubeln.

Düsseldorf – Es ist die große Hängepartie in der Bundesliga, keiner weiß wirklich, wie es weitergeht. Alle Vereine hoffen, dass es zumindest Geisterspiele geben wird, damit die wirtschaftlichen Einbußen nicht so groß sein werden, aber auch ein Abbruch-Szenario ist durchaus nicht unwahrscheinlich. In der Summe bedeutet das, dass viele Klubs Probleme bei ihren Planungen haben. Ganz besonders auch Fortuna, denn es ist bei den Düsseldorfern zudem völlig unklar, in welcher Liga die Mannschaft in der kommenden Spielzeit antreten wird.

Dennoch sind sich die Verantwortlichen bei einigen Spielern sehr sicher, dass sie sie behalten wollen, egal, wie sich alles entwickelt.
Wie zum Beispiel Erik Thommy (25, Leihgabe vom VfB Stuttgart), der in den Spielen vor der unfreiwilligen Pause groß auftrumpfte, sowohl unter Ex-Trainer Friedhelm Funkel (66), als auch unter seinem Nachfolger Uwe Rösler (51) eine wichtige Rolle eingenommen hat.

Trainer Uwe Rösler setzt sich für Verbleib von Erik Thommy ein

Deshalb sagt Coach Rösler: „Zu Erik habe ich ein klares Bekenntnis: Ich möchte ihn behalten. Ob es finanziell für Fortuna stemmbar ist, weiß ich nicht. Die Option zu ziehen und das Gehalt zu bezahlen, sind für unseren Klub schon eine Herausforderung. Sportlich gesehen gibt es gar keine Zweifel an seiner Qualität. Er gehört zu den Unterschiedsspielern, ist vielseitig einsetzbar, ist immer fit und trainiert einwandfrei. Er hat einen tollen Charakter, es ist einfach angenehm mit ihm zu arbeiten.“

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Es ist also der erklärte Wunsch des ehemaligen Stürmers, Flügel-Blitz Erik auch in der nächsten Saison im Düsseldorfer Trikot zu sehen, doch die Kaufoption für Thommy (3,5 Milliionen Euro) wurde von Manager Lutz Pfannenstiel (46) mit den Schwaben vor ein paar Monaten ausgehandelt. Da war von Corona noch keine Rede. Solche Summen können nun aber nicht mehr ohne weiteres bezahlt werden. Denn die Vereine wissen überhaupt noch nicht, wie viel Geld überhaupt für Transfers zur Verfügung stehen wird. Da müsste also nachverhandelt werden.

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Eine weitere heikle Personalie ist Mittelfeld-Genie Kevin Stöger (26). Der Vertrag des Österreichers läuft aus. Er ist der kreative Kopf der Mannschaft, Dreh- und Angelpunkt in der Schaltzentrale. Kevin malocht die defensiven Löcher mit seiner tollen Laufbereitschaft zu, initiiert mit schnellen und präzisen Pässen das Angriffsspiel.

Fortuna Düsseldorf: Kevin Stöger zu halten, wird schwer

Auch ihn will Rösler unbedingt behalten. „Er ist eine Persönlichkeit, die seine Entscheidung mit seiner Familie treffen wird. Er weiß genau, was für ihn perspektivisch am besten sein wird. Ich habe ihm mehrmals schon in Einzelgesprächen gesagt, dass ich ihn unbedingt behalten will“, so Rösler über Stöger. „Er gehört zu den Eckpfeilern unserer Mannschaft und unser System ist sehr auf ihn zugeschnitten. Sicher ist aber auch, dass es aufgrund seiner Leistungen und seiner Qualität Anfragen geben wird. Es gibt ehrlicherweise aktuell keine Tendenz, aber ich hoffe, dass er bei uns unterschreibt.“

Kevin Stöger: Vertrag, der nur bei Klassenerhalt greift?

Der Verein ist bei seiner Offerte an die finanzielle Schmerzgrenze gegangen. Stögers bisher schmales Gehalt, das ausgehandelt wurde, als er ablösefrei aus der Zweiten Liga kam (VfL Bochum) und es nicht ansatzweise sicher war, dass er sich in der Beletage würde durchsetzen können, soll verdoppelt werden. Doch die guten Leistungen haben natürlich auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt. Diese Personalie ist nach wie vor völlig offen – und wird es wohl auch noch wochenlang bleiben.

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Eine denkbare Alternative: Die Düsseldorfer und Stöger einigen sich jetzt auf einen Vertrag, der nur dann greift, wenn die Düsseldorfer die Klasse halten.

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