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Der Kapitän ist von Bord gegangen Fortuna muss auf den Dauerbrenner verzichten

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Fortuna-Käpt'n Oliver Fink hat das Teamquartier verlassen und darf gegen den SCP nicht spielen. Das Foto stammt aus der Begegnung mit Werder Bremen am 18. Januar 2020.

Düsseldorf – Der Kapitän ist von Bord gegangen! Oliver Fink (37) hat das Fortuna-Mannschaftshotel am Flughafen verlassen, das bestätigte ein Vereinssprecher EXPRESS. Düsseldorfs Spielführer, der für die Rot-Weißen schon in 272 Pflichtspielen auflief, wird deshalb auf sein 273. noch warten müssen.

Denn weil er nicht mehr in der Quarantäne ist (die Liga schreibt eine Woche zwingend vor) wird er am Samstag (15.30 Uhr, Arena Düsseldorf) nicht gegen den SC Paderborn auflaufen können!

Fink, der bereits seine elfte Saison in Düsseldorf kickt, ist gerade zum ersten Mal Vater geworden, vergangene Woche brachte seine Ehefrau Larissa den kleinen Ferdinand zur Welt. Der Verein hieß das „Kapitänchen“ über die sozialen Netzwerke willkommen.

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Und vom neu geborenen Söhnchen wollte Olli wohl nicht mehr getrennt sein…

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Deshalb bleibt sein Zimmer im Quarantäne-Hotel „van der Valk“ am Airport leer. Die Sehnsucht nach seiner kleinen Familie war offenbar zu groß.

„Jahr für Jahr hat sich immer mehr abgezeichnet, dass hier die schönste Station meiner Karriere ist. Düsseldorf ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Wir werden auch hier bleiben“, sagt Fink, der auch nach seiner aktiven Karriere bei Fortuna arbeiten möchte. „Der Verein ist mir sehr ans Herz gewachsen.“

Oliver Fink ist mit Erlaubnis aus dem Team-Hotel abgereist

Für den Abbruch der Quarantäne bekam er von der sportlichen Leitung grünes Licht. Für Trainer Uwe Rösler (51) ist Düsseldorfs Dauerbrenner ein wichtiger Ansprechpartner, sportlich spielte der Kapitän unter dem neuen Coach allerdings noch nicht die ganz große Rolle. In den sechs Partien, seit Rösler da ist, durfte Fink erst 13 Minuten (beim 1:1 im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt) mitmischen.

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Nun wird er also auch gegen das Tabellen-Schlusslicht keine weiteren Spielminuten sammeln können.

Fortuna Düsseldorf hat viele Alternativen im Mittelfeld

Sportliche Alternativen in der Zentrale sind allerdings ausreichend vorhanden. Durch die Liga-Unterbrechung konnten im Prinzip alle Akteure ihre Wehwehchen auskurieren, auch Finks langjähriger Wegbegleiter Adam Bodzek (34) ist nach überstandenen Muskelproblemen wieder im Training.

Mit Marcel Sobottka (26), Alfredo Morales (30), Valon Berisha (27) und Kevin Stöger (26) gibt es im Düsseldorfer Mittelfeld einige Kandidaten, die sich berechtigte Hoffnung auf einen Startelf-Einsatz gegen Paderborn machen können.

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Fink wird den Keller-Kracher allerdings nur als Zuschauer verfolgen…

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