Fortuna-Torjäger will in die Türkei Droht jetzt eine schmutzige Scheidung?

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Angreifer Kenan Karaman (l.) und Cheftrainer Uwe Rösler im Gespräch: Werden sich ihre Wege in den nächsten Tagen trennen?

Düsseldorf – Laut des türkischen Sport-Portals „ntvspor.net“ bahnt sich bei Fortunas Stürmer Kenan Karaman (26) ein Wechsel in die türkische Süper Lig an.

Demnach hat Medipol Başakşehir mit den Düsseldorfern bereits eine Einigung über die Ablösesumme erzielt. Karaman soll einen Vier-Jahres-Vertrag unterschreiben.

Kenen Karaman hat Wechselwunsch hinterlegt

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Dass der Stürmer wechselwillig ist, hatte er den Düsseldorfern schon deutlich mitgeteilt. Der 26-Jährige möchte seine Chancen erhöhen, mit der türkischen Nationalmannschaft an der Europameisterschaft im kommenden Jahr teilzunehmen und deshalb nicht in der Zweiten Liga spielen. Bisher gab es aber offiziell keine Einigung.

Kenan Karaman mokiert sich über Fortuna Düsseldorf

„Ich kann nicht sagen, dass Düsseldorf mir bisher geholfen hat. Ehrlich gesagt, haben sie keine sehr logischen Erwartungen an einen Wechsel“, maulte der Angreifer gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur „DHA“ (auch „Transfermarkt.de“ hatte das gemeldet).

„Erst wenn sie diese auf ein vernünftiges Niveau bringen, können sich meine Chancen auf einen Transfer verbessern, da ich nicht glaube, dass ihre aktuellen Vorstellungen den Marktbedingungen entsprechen.“

Offiziell keine Eingung über die Ablöse bei Kenan Karaman

Heißt: Fortuna will eine deutlich höhere Ablöse, als der Lieblingsklub des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (66) löhnen will, hat sich entegegn türkischer Meldungen noch nicht mit Başakşehir geeinigt. Für Kleingeld die Mücke machen, das wollen die rot-weißen Bosse nicht zulassen. Wird jetzt dreckige Wäsche gewaschen? Kohle kann Fortuna allerdings nur in dieser Transferperiode noch machen, der Vertrag mit dem Stürmer läuft nur noch eine Saison, danach könnte er ablösefrei wechseln.

Fortuna Düsseldorf: Kenan Karaman kündigt Abgang an

„Es wäre nicht richtig von mir, diese Forderungen öffentlich zu stellen. Ich kann nur sagen, dass mein Vertrag in neun Monaten ausläuft und ich mich in drei Monaten mit anderen Vereinen treffen und einen neuen Kontrakt unterschreiben dürfte“, so Karaman weiter. Der Stürmer macht offenbar Druck. Nach dem Motto: „In neun Monaten bin ich eh weg.“

Droht nun eine schmutzige Scheidung?

Kenan Karaman favorisiert wohl Wechsel in die Türkei

Karaman: „Ich hatte im Laufe meiner Karriere viele Angebote aus der Türkei. Das liegt daran, dass ich mich mit dem türkischen Fußball sehr gut identifizieren kann. Die Emotionen spielen hier eine wichtige Rolle. Deshalb sehe ich mich in meiner Karriere durchaus noch einmal in der Türkei. Ich werde keinen Namen nennen, aber es gibt Vereine, die interessiert sind.“

Zum Beispiel Başakşehir. Kommt es in den nächsten Tagen zu einer Einigung?

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