„Das bringt uns nicht um“ Die Stimmen nach Fortunas Auftakt gegen Paderborn

Neuer Inhalt (1)

Fortunas Valon Berisha konnte es nicht fassen, er hatte einmal den Pfosten und einmal die Querlatte getroffen.

Düsseldorf – Trainer und Spieler von Fortuna Düsseldorf haderten nach dem 0:0 gegen Schlusslicht Paderborn mit dem Ergebnis, der Gegner bedauerte, die Großchance am Ende nicht genutzt zu haben - die Stimmen zum Spiel.

Uwe Rösler, Cheftrainer Fortuna Düsseldorf: „Wir haben die Gegebenheiten gut angenommen und sind gut ins Spiel gekommen. Unsere ersten 25 Minuten waren richtig gut. Wir haben den Pfosten getroffen und hatten zudem die Riesenchance durch ‚Zimbo‘. Ich bin glücklich darüber, wie die Spieler unsere Vorgaben umgesetzt haben.“

Uwe Rösler: „Viermal Alu – da muss man gewinnen“

Alles zum Thema Steffen Baumgart

Der Coach weiter: „Wenn man vier Mal Aluminium trifft und darüber hinaus noch ein, zwei Chancen hat, muss man das Spiel auch gewinnen. Wir hätten es in der 88. Minute allerdings auch noch verlieren können. Positiv ist, dass wir fit sind – wir sind knapp 120 Kilometer gelaufen. Wenn wir so weiterspielen werden wir noch Punkte in Spielen holen, in denen es uns aktuell noch niemand zutraut.“

Steffen Baumgart: „Hätten das Führungstor machen können“

Steffen Baumgart, Cheftrainer SC Paderborn: „Wir hätten am Schluss das Führungstor machen können, hatten aber mehrfach Glück, als die Düsseldorfer den Pfosten getroffen haben. Am Ende geht das 0:0 in Ordnung. Was heute gefehlt hat, war die Atmosphäre. Man geht auch wegen der Atmosphäre und den Emotionen ins Stadion und beides war heute nicht da. Fußballerisch war es kein Leckerbissen, auch wenn beide Mannschaften alles gegeben haben. Wir müssen uns weiter von Spiel zu Spiel steigern.“

Kaan Ayhan: „Es war eine relativ bizarre Situation"

Kaan Ayhan, Innenverteidiger Fortuna Düsseldorf: „Es war wie erwartet eine relativ bizarre Situation. Aber ab dem Moment, in dem der Schiedsrichter angepfiffen hat, hat man die Atmosphäre ausgeblendet. Es war hilfreich, dass wir schon in der Arena trainiert hatten. So war es nicht komplett ungewohnt. Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn wir als Sieger vom Platz gegangen wären – allein, wenn man sich unsere Pfostentreffer ansieht. Schlimmer wäre es gewesen, wenn wir durch die eine Nachlässigkeit am Ende den Punkt aus der Hand gegeben hätten. Wir können mit dem Unentschieden besser leben als Paderborn, hätten aber unbedingt gewinnen müssen.“

Steven Skrzybski: „Wir sind auf einem guten Weg“

Steven Skrzybski, Flügelstürmer Fortuna Düsseldorf: „Wir sind gut reingekommen. Natürlich ist die Stimmung gewöhnungsbedürftig, aber damit hat jede Mannschaft zu kämpfen. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen, wenn ich an die ganzen Alu-Treffer denke. Aber wir sind auf einem guten Weg und bleiben dran. Bei meinem Pfostentreffer legt Erik mir den Ball gut durch. Ich glaube, der Torwart wäre nicht rangekommen, wenn der Ball ins kurze Eck geht. Letztlich ist es ein Punkt, den wir mitnehmen. Klar ist es bitter, weil wir das Spiel hätten gewinnen müssen. Aber das bringt uns nicht um. Wir haben die Situation gut angenommen und werden das auch in den kommenden Wochen tun. Aber man merkt, dass die Fans fehlen.“

Hier lesen Sie mehr: So lief das Duell zwischen Fortuna Düsseldorf und Paderborn

Die Zuschauer werden auch an den letzten acht Spieltagen fehlen...

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.