Einigung mit Schalke  Flop Tekpetey verlässt Fortuna nach nur einer Saison

F95-Tekpety

Bernnard Tekpetey war nicht beim Auftakt der Fortuna anwesend

Düsseldorf – Es ist entschieden: Die Zukunft von Bernard Tekpetey (22) liegt nicht mehr bei Fortuna Düsseldorf. Der Flügelstürmer, der vom FC Schalke 04 vor der letzten Saison eigentlich für zwei Spielzeiten ausgeliehen war, verlässt die Rot-Weißen nach nur einer Spielzeit wieder.

Bernard Tekpetey kehrt nach einer Saison vorzeitig zum FC Schalke 04 zurück. Die Leihe war ursprünglich auf zwei Jahre ausgelegt.

Uwe Klein, Sportvorstand: „Die Leihe von Bernard Tekpetey konnte nun vorzeitig beendet werden, weil wir eine Lösung mit Schalke 04 gefunden haben, bei der unsere wirtschaftlichen Forderungen vollumfänglich berücksichtigt werden konnten. Wir wünschen Bernard alles Gute für die Zukunft.“

Rund 400.000 Euro Entschädigung mussten die Königsblauen überweisen, um den Deal rückgängig zu machen. Nun hat Schalke die Chance genutzt, den Ghanaer für zwei Spielzeiten via Leihe an Bulgariens Serienmeister Ludogorez Razgrad zu transferieren. 

Zur Vorgeschichte. Zuletzt hatte Fortuna mitgeteilt: „Wir haben Bernard Tekpetey bis einschließlich Mittwoch, 29. Juli, von seinen Aufgaben und Verpflichtungen als Spieler des Lizenzkaders freigestellt, damit er sich in dieser Zeit um seine persönliche Zukunft kümmern kann."

Zoff zwischen Fortuna Düsseldorf und Bernard Tekpetey eskaliert

Hintergrund: Der Ghanaer hatte während seines Urlaubs einen Rundumschlag gegen den Verein und Trainer Uwe Rösler (51) vollzogen und angekündigt: „Ich werde auf keinen Fall bei Fortuna bleiben und nicht mehr unter diesem Trainer spielen.“

Bernard Tekpetey mit Einsatzzeiten nicht zufrieden

Grund: Tekpetey war sauer über die geringe Einsatzzeit unter Friedhelm Funkel (66) und Rösler, nur neun Spiele bestritt der eigentlich als Hoffnungsträger geholte Stürmer. Am Ende der Saison kam der 22-Jährige gar nicht mehr zum Einsatz.

Uwe Rösler hat Bernard Tekpetey Möglichkeiten aufgezeigt

Rösler betont: „Wir haben Bernard in Teamsitzungen und Gesprächen regelmäßig aufgezeigt, was er tun muss, um in die Mannschaft zu kommen. Sowohl in individuellen Videositzungen als auch in Kleingruppen auf dem Platz haben wir versucht, ihn – so wie alle Spieler – besser zu machen. Dass Bernard zum Ende der Saison den Sprung in den Kader nicht geschafft hat, lag daran, dass die Konkurrenz auf seinen Positionen sich sehr stark präsentiert hat. Ich habe dann mit ihm nach der Saison ein weiteres persönliches Gespräch geführt und ihm seine Perspektive für die kommende Saison aufgezeigt."

Wechsel von Bernard Tekpetey nach Bulgarien?

So wird ein Wechsel immer wahrscheinlicher. Der bulgarische Spitzenklub Ludogorets Razgrad will Tekpetey verpflichten.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.