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Wieder Platzverweis und Elfmeter! Aber Fortuna brachte 2:1-Coup beim KSC ins Ziel

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Hier feiern die Fortunen um Torschütze Luka Krajnc die Führung beim Karlsruher SC.

Karlsruhe – Ohne Drama geht's wohl nicht, Fortuna! Lange Zeit sahen die Düsseldorfer beim Karlsruher SC nach dem bis dato besten Auswärtsspiel wie der sichere Sieger aus. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Torhüter Florian Kastenmeier (71. Minute) musste bis zum Ende gebibbert werden. Doch am Ende reichte es mit einem 2:1-Coup zum ersten Auswärtsdreier der Saison!

Dass die Badener zuvor viermal hintereinander gewonnen hatten und mit Selbstbewusstsein satt ins Spiel starteten, war von der ersten Minute an zu sehen. Der KSC übernahm das Kommando, Fortuna hatte zu Beginn einige Probleme.

Doch die Gäste bissen sich immer mehr ins Spiel, gewannen die Zweikämpfe häufiger und erarbeiteten sich in der Folge ein spielerisches Übergewicht im Mittelfeld, in dem Edgar Prib und Shinta Appelkamp toll harmonierten.

Der rot-weiße Führungstreffer resultierte allerdings nicht aus einer der durchaus ansehnlichen Kombinationen, sondern aus einer Standardsituation. Ausgerechnet gegen die „Karlsruher Könige des ruhenden Balles“, die in dieser Spielzeit bereits neun Treffer so erzielt hatten, waren die Düsseldorfer mit einem Eckball erfolgreich!

Fortuna Düsseldorf Luka Krajnc traf zur Führung

Prib schlug die Kugel in Minute zwölf scharf an die Fünfmeterraum-Kante, Luka Krajnc, den Cheftrainer Uwe Rösler in der Startelf auf die linke Position der Viererkette beordert hatte, stieg hoch – und rammte den Ball zum Düsseldorfer 1:0 in die Maschen!

Und es hätte im ersten Durchgang noch viel besser laufen können, wenn Kristoffer Peterson auf dem linken Flügel in mehreren Situationen nicht so diffus agiert hätte. Schießt er aufs Tor, sollen das Anspiele sein? Meistens irgendwas dazwischen…

Fortuna Düsseldorf: Kenan Karaman zu eigensinnig

Die größte Frechheit leistete sich dann Kenan Karaman kurz vor der Pause, als er völlig frei auf KSC-Schlussmann Marius Gersbeck zulief, dabei kurz nach rechts schaute, wo der starke Appelkamp mitgelaufen war – doch statt den Ball einfach nur rüberzulegen und damit den zweiten Gäste-Treffer zu erzwingen, probierte er es selbst – und blieb am Torwart hängen.

Deshalb ging es „nur“ mit der knappen Führung in die Pause, obwohl da schon deutlich mehr drin gewesen war.

Fortuna Düsseldorf: Kristoffer Peterson stellte auf 2:0

Peterson hatte sich offenbar vorgenommen, es besser zu machen. Nach einer knappen Stunde hatte er einen klaren Plan, zog vom linken Flügel nach innen und schlenzte die Kugel herrlich mit rechts in die lange Ecke (57.).

Alles in Butter? Von wegen! Der bis dahin überzeugende Düsseldorfer, Torsteher Florian Kastenmeier, leistete sich einen Blackout. Erst boxte er Karlsruhes Gordon gegen den Kopf (statt die Kugel zu treffen), nach dem Einschalten des Kölner Kellers entschied Schiedsrichter Tobias Reichel auf Elfmeter! Und zeigte Kastenmeier die (zu harte) Gelbe Karte.

Fortuna Düsseldorf: Florian Kastenmeier kassierte Ampelkarte

Nachdem dann Karlsruhes Torjäger Philipp Hofmann sicher verwandelt hatte (72.), schlug Fortunas Keeper wütend den Ball weg – Platzverweis! Eine saudumme Aktion, weil er wusste, dass er gerade verwarnt worden war. Zweimal Gelb innerhalb von nicht einmal einer Minute!

Nun haben die Düsseldorfer in jedem Match auf fremdem Platz einen Strafstoß gegen sich verhängt bekommen, dazu schon fünf Platzverweise! Doch es reichte: Fortuna brachte den knappen Erfolg ins Ziel und bleibt in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen.

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