125 Jahre launische Diva DFB-Pokal gegen Rivalen: Fortunas Fünferpack gegen Schumacher

Fortuna_Serie

Fortunas Trainer Heinz Lucas (r.) im Gespräch mit Dieter Brei, der gegen den FC im Pokal doppelt traf.

Düsseldorf – Es war der 15. März 1975: 50.000 Fans fieberten im ausverkauften Rheinstadion dem Pokal-Achtelfinale zwischen der Fortuna und dem 1. FC Köln entgegen. Es war ein Derby, indem es lange nach einer bösen Enttäuschung für die Gastgeber aussah. Fortuna kam überhaupt nicht in die Partie, der Erzrivale ging dann auch noch durch einen Treffer von Dieter Müller in Führung.

Toni Schumacher: „So wie der Zimmermann knallt keiner in der gesamten Bundesliga“

Der Frust bei den Düsseldorfern war riesig, besonders merkte man das Gerd Zimmermann an. Fortunas Scharfschütze holte einen seiner gefürchteten Hammer raus und überraschte damit FC-Torwart Toni Schumacher.

Und weil es so schön war, ließ Zimmermann nur sieben Minuten nach dem Ausgleich eine zweite Bombe folgen, die im Kölner Kasten einschlug. „So wie der Zimmermann knallt keiner in der gesamten Bundesliga“, lobte selbst Schumacher nach der Partie den Doppelpacker.

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Fortuna Düsseldorf gewann mit 5:2

Die Düsseldorfer Fans feierten ausgelassen durften auch nach dem Wechsel jubeln, als Reiner Geye nach einer Stunde auf 3:1 erhöhte.

Köln steckte nicht auf und nach dem Anschluss durch Herbert Neumann wurde es noch einmal richtig spannend. Doch Fortuna blieb ruhig und erzielte eiskalt die Tore zum 4:2 und 5:2 durch Dieter Brei. Zunächst behielt er vom Elfmeterpunkt die Nerven, danach vollendete Brei einen Konter zum fünften Düsseldorfer Tor. Schumacher war erneut geschlagen und der FC flog achtkantig aus dem Pokal.

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Trainer Heinz Lucas platzte beinahe vor Stolz: „Ich habe eine herrliche Mannschaft beisammen. Besser hätte man nicht spielen können.“ Im Viertelfinale war für sein Team aber dann Endstation. Vier Wochen nach dem Derbytriumph setzte es für Fortuna eine bittere 0:1-Niederlage bei Rot Weiss Essen.

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