Flick gegen seine einzigen Besieger Machen Bayer und Borussia es noch mal spannend?

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Hansi Flick schaffte mit dem FC Bayern in seinen ersten 25 Pflichtspielen als Cheftrainer 22 Siege und ein Remis, verlor nur gegen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach.

München – Wohl niemand zweifelt ernsthaft an der achten Meisterschaft in Serie des FC Bayern. „Ich glaube wir sind einfach zu erfahren, als dass wir uns jetzt zurücklehnen“, probierte es auch Vorstand Oliver Kahn (50) bei Sky90 gar nicht erst mit Understatement.

Die letzten Hoffnungen auf ein bisschen Endspurt-Spannung liegen nun aus Nicht-Bayern-Sicht auf Leverkusen und Mönchengladbach.

FC Bayern: Nur Bayer und Borussia siegten gegen Flick

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Mit Bayer und Borussia warten nun nacheinander die beiden einzigen Gegner, die nach der Entlassung von Niko Kovac (48) gegen Bayern gewinnen konnten. Hansi Flick (55) startete im November mit vier Zu-Null-Siegen in Champions League und Bundesliga (Piräus, Dortmund, Düsseldorf, Belgrad), ehe es gegen die Werkself und bei den Fohlen erstmals Rückschläge gab, beide Spiele endeten 1:2. Es folgten acht Siege, ein 0:0 gegen RB Leipzig und erneut zehn Siege.

So knackte Flick mit 22 Siegen in 25 Pflichtspielen den Klub-Rekord eines gewissen Pep Guardiola (49). 0,64 Gegentore pro Spiel unter Flick sind europaweit spitze.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich bereits festgelegt

Die Zeiten, in denen sich die Bayern hier und da mal zu einem Ausrutscher gegen eigentlich deutlich schwächere Gegner hinreißen ließen, scheinen vorbei. Deshalb könnten nur noch Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr, Bay-Arena) und Gladbach (13. Juni, 18.30 Uhr/ Allianz-Arena) für einen Rest an Spannung sorgen, wenn beide ihren Coup aus der Hinrunde wiederholen sollten. Gelingt Flick aber die Doppel-Revanche, hätte er nicht nur seinen Rekord ausgebaut, sondern auch den Deckel drauf gemacht auf einen Meister-Kampf, der dann nicht wirklich einer war.

Rein rechnerisch gilt: Den Bayern reichen drei Siege aus fünf Spielen selbst dann, wenn der BVB 15 Punkte holt. Auch bei erneuten Niederlagen gegen Bayer und Gladbach hätten sie es also gegen Bremen, Freiburg und Wolfsburg noch selbst in der Hand. Bundestrainer Joachim Löw (60) hat sich bereits festgelegt: „Die Bayern lassen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen.“

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Bayern-Antreiber Joshua Kimmich (25) sagt: „Wir wollen es nicht mehr spannend machen.“ Abwehrchef David Alaba (27): „Man sieht, wie ehrgeizig und hungrig wir sind, dass wir kein Stück nachlassen.“

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