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„Es war falsch, sie auszusortieren“ Ex-Bayern-Coach kritisiert Personalpolitik von Löw

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Der Ex-Coach des Rekordmeisters halte den Verzicht von Bundestrainer Löw auf die aussortierten Spieler für falsch. Hier zu sehen sind Felix Magath und Louis van Gaal bei einer Pressekonferenz am 7. November 2011 in München.

Berlin – Der frühere Bundesliga-Coach und -Manager Felix Magath (67) hat Bundestrainer Joachim Löw (60) wegen seines Verzichts auf Jérôme Boateng (32), Mats Hummels (32) und insbesondere Thomas Müller (31) kritisiert.

„Heute sieht man doch, dass es ohne die drei nicht ging. Es war falsch, sie auszusortieren“, sagte der Ex-Coach von Schalke 04 im „Kicker“-Interview.

Felix Magath zweifelt an Titel-Chancen bei EM

Mit Blick auf die ins kommende Jahr verlegte Europameisterschaft rechnet der einstige Nationalspieler nicht mit dem vierten Titelgewinn für die Auswahl des DFB.

„Von Titelchancen bei der EM würde ich nicht ausgehen“, sagte Magath, der 1980 Europameister geworden war.

Er frage sich zudem, warum Löw Thomas Müller nicht wieder mit an Bord hole.

„Thomas spielt überragend bei Bayern. Ich weiß nicht, warum Jogi Löw auf ihn verzichtet.“

Felix Magath berät derzeit Würzburger Kickers und FC Admira Wacker

Insgesamt absolvierte er 43 Länderspiele und gewann als Spieler mit dem Hamburger SV unter anderem den Europapokal der Landesmeister (heute Champions League) und dreimal die deutsche Meisterschaft.

Anschließend war Magath Trainer bei Bundesligisten wie dem FC Bayern München, dem VfB Stuttgart, Werder Bremen und Eintracht Frankfurt. Beim VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04 war der Trainer und Manager in Personalunion.

Seit Anfang dieses Jahres ist Magath als „Head of Flyeralarm Global Soccer“ tätig. Für den Sponsor berät er den Zweitliga-Letzten Würzburger Kickers und den Bundesligisten FC Admira Wacker in Österreich.

„Ich mache keine Verträge und habe bisher auch keinen einzigen gesehen, weder in Würzburg noch in Wien. Ich bin nicht der Verantwortliche, sondern dafür da, um meine Kontakte und Erfahrung einzubringen“, erklärte Magath. (dpa)

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