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Fans mit „Verpissen“-Ansage Aber Schalke nur mit Gähn-Remis bei Grammozis-Debüt

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Dimitrios Grammozis am 5. März bei seinem Debüt als Schalke-Trainer gegen Mainz 05.

Gelsenkirchen – Für Chaos-Klub Schalke stand am Freitag (5. März) ein Abstiegs-Kracher an. Gegen den Tabellen-17. Mainz 05 war verlieren quasi verboten. Am Ende gab es ein 0:0.

  • FC Schalke nur 0:0 gegen Mainz 05
  • S04-Fans hingen Wut-Banner auf
  • Knäbel: „Wir müssen unbedingt zweigleisig planen“

Vor der Partie gab es eine Wut-Ansage der Schalke-Fans! „Wer sich zu fein für Liga 2 ist, der kann sich direkt mit verpissen“, stand vor dem Spiel gegen die 05er auf einem Banner auf dem Schalker Vereinsgelände. Wirklich gefruchtet hat das nicht, die Partie hatte keine großen Highlights, schon gar nicht von Schalker Seite. Erst gegen Ende der Partie wurden die Mainzer noch einmal Druckvoll, konnten allerdings keinen Profit daraus schlagen.

FC Schalke 04: Rückstand kann weiter anwachsen

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Mit dem Unentschieden können die Königsblauen nicht viel anfangen. Auf Mainz (16. Platz), Bielefeld (17.) und Hertha BSC (15.) sind es ganze acht Punkte Rückstand, bei noch zehn ausstehenden Partien.

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Dieses Banner hing vor der Partie von Schalke gegen Mainz am 5. März an einem Parkhaus auf dem Schalker Vereinsgelände. Davor trainierten die Schalker Jugendspieler.

Die Hertha spielt am Samstag (15.30 Uhr, Sky) noch gegen den FC Augsburg. Die Arminia empfängt am Sonntag (18 Uhr, Sky) Union Berlin, hat zudem am Mittwoch (10. März, 18.30 Uhr, Sky) noch das Nachholspiel gegen Werder Bremen.

„Wir können glücklich sein, dass wir einen Punkt mitnehmen. Der reicht natürlich nicht“, sagte Kapitän Sead Kolasinac nach der Partie. Mainz-Innenverteidiger Stefan Bell: „Wir haben im Großen und Ganzen ein gutes Spiel gemacht. Wir haben die Anfangsphase gut überstanden und waren dann dominant.“

Peter Knäbel: „Wir müssen unbedingt zweigleisig planen“

Der Rückstand vom Team von Neu-Trainer Dimitrios Grammozis (42) auf den Relegationsrang und das rettende Ufer kann also weiter wachsen, die Schalker müssen für den Klassenerhalt weiter auf ein Wunder hoffen.

Und im Hintergrund wird auch schon für die 2. Bundesliga geplant, wie Peter Knäbel (54), neuer Sportlicher Leiter auf Schalke, vor der Partie gegen Mainz im Interview mit DAZN und „Spox“ verraten hatte: „Wir müssen unbedingt zweigleisig planen“, das bedeute: „Sowohl für den Klassenerhalt als auch für den Abstieg vorbereitet zu sein, ist unsere Verantwortung.“

Eine Rettung hält Knäbel demnach offenbar nicht für ausgeschlossen, er betonte aber, Schalke müsse zunächst einen Schritt nach dem anderen gehen. „Für uns sind alle Rechenspiele Makulatur. Wir werden in den nächsten Wochen nichts anderes machen, als von Trainingseinheit zu Trainingseinheit, von Mittagessen zu Mittagessen und dann eben auch von Spiel zu Spiel zu denken.“

Auf seinen neuen Trainer hält Knäbel große Stücke. Grammozis habe zuletzt bei Darmstadt 98 gezeigt, dass er „nicht nur kurz-, sondern auch mittelfristig Verein und Mannschaft stabilisieren kann“. Darüber hinaus habe der mittlerweile fünfte Coach der Königsblauen in dieser Saison „die nötige Entschlossenheit und den Mut, um bei solchen Missionen voranzugehen.“ Das 0:0 gegen Mainz war zumindest ein kleiner Anfang. (tsc/sid)

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