Verschwörung und Verrat Wegen Rangnick-Plänen: Schon wieder Mega-Zoff auf Schalke

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Kehrt Ralf Rangnick zum FC Schalke 04 zurück? Der Ex-Trainer der Königsblauen (hier beim Spiel zwischen RB Leipzig und dem SC Freiburg im Mai 2020) soll womöglich neuer starker Mann bei den Gelsenkirchenern werden.

Gelsenkirchen – Wird das sein Schalke-Hattrick? Angeblich waren die Verhandlungen zwischen dem FC Schalke 04 und Ralf Rangnick (62) schon äußerst weit und ziemlich konkret. Doch jetzt droht die Lage bei den Königsblauen wegen der Rangnick-Pläne zu eskalieren.

  • FC Schalke 04: Ralf Rangnick soll vor Comeback stehen
  • Als neuer Sportvorstand soll er große Ziele haben
  • Die Pläne lösen heftige Streits aus

Wie die „Bild“ am Samstag (13. März) berichtet, sollen die Gespräche zwischen Rangnick und einer geheimen Gruppe einflussreicher Schalker schon sehr weit gewesen sein. Demnach hätte Rangnick als Sportvorstand die Geschicke bei den Königsblauen leiten sollen. Angeblich soll es nach ersten Gesprächen mit Rangnick und seinem Berater Marc Kosicke schon eine grundsätzliche Vor-Einigung geben.

Aufsichtsrat will Rangnick-Befürworter Gesenhues loswerden

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Drahtzieher der Aktion ist Aufsichtsratsmitglied Professor Stefan Gesenhues (66). Doch der bekommt nun intern wohl heftigen Gegenwind. Denn auf Schalke war nicht jeder von den Rangnick-Plänen begeistert. Gesenhues würden Verrat und Verschwörung vorgeworfen. Der Aufsichtsrat will ihn wohl vor den Ehrenrat stellen und loswerden.

Der Hintergrund der Schlammschlacht ist wohl, dass sich Schalkes Aufsichtsrats-Chef Dr. Jens Buchta (57) schon für den aktuellen Leipziger Sportdirektor Markus Krösche (40) als Nachfolger für den gefeuerten Jochen Schneider (50) festgelegt hat.

Schalke reagierte auf Gerüchte über Interesse an Ralf Rangnick

Doch welche Pläne hatte Gesenhues? Damit Rangnick die am Boden liegenden Schalker übernimmt, soll ihm ein langfristiger Vertrag angeboten werden, mindestens über fünf Jahre. Es wäre nach 2004 bis 2005 und 2011 die dritte Amtszeit für Rangnick bei den Königsblauen. Zweimal coachte er die Gelsenkirchener bereits.

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Ralf Rangnick trainierte den FC Schalke 04 zweimal: von September 2004 bis Dezember 2005 und von März bis September 2011. Gibt es nun das Comeback bei den Königsblauen? 

Was Rangnick am meisten reizt, ist die Aufgabe, Schalke aus der Zweiten Liga mit einer jungen Mannschaft wieder nach oben zu bringen. Hier könnte er ein echtes Ausrufezeichen setzen und wieder etwas aufbauen und gestalten, wie schon in Hoffenheim oder Leipzig.

Der Verein dementierte am Freitagabend den Teil der Einigung und äußerte sich nicht zum angeblichen Interesse. Der Aufsichtsrat stelle „aus gegebenem Anlass klar, dass Berichte, es gäbe eine „Voreinigung“ zwischen dem FC Schalke 04 und Ralf Rangnick oder seinem Berater, nicht zutreffen“, hieß es in dem Schreiben: „Unabhängig von den Vorgängen ist und bleibt Ralf Rangnick ein hochgeschätzter Fachmann und gern gesehener Ex-Schalker.“ 

Rangnick spricht auch über Job als Bundestrainer

Sollten sich die Schalker doch für Rangnick entscheiden, müssten sie sich wohl beeilen, weil Rangnick auch mit dem Gedanken spielt, den Bundestrainer-Job von Joachim Löw (61) zu übernehmen.

Zuletzt sagte Rangnick zu diesen Spekulationen: „Im Moment bin ich frei. Wenn sich der DFB erst zu einem Zeitpunkt melden würde, an dem ich nicht mehr frei bin, ist es zu spät.“ (eha/ubo)

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