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„Hat in der Bundesliga nichts zu suchen“ Effenberg schießt gegen Schalke-Boss

Effenberg hetzt gegen Tönnies

Stefan Effenberg, hier zu sehen als TV-Experte bei der DFB-Pokal-Partie des FC Bayern München gegen den VfL Bochum am 29.10.2019, schießt hart gegen Schalke-Boss Clemens Tönnies, der bereits in der Vergangenheit durch rassistische Äußerungen auffiel.

München – In seiner Fußball-Kolumne schreibt Stefan Effenberg (51) unter anderem über den Wechsel von Timo Werner (24) nach England oder auch über die Chancen der Bayern auf das begehrte Triple. Auch die aktuellen Probleme des FC Schalke 04 thematisiert Effenberg in seiner Kolumne. Einer bekommt dabei aber ganz schön sein Fett weg: Schalke-Boss Clemens Tönnies (64).

Stefan Effenberg: „Schalke 04 hat einige Baustellen – eine davon ist Clemens Tönnies“

Dass Effenberg genau jetzt, wenn „die ganze Welt über institutionalisierten Rassismus diskutiert“, an Tönnies denkt, begründet er damit, dass der S04-Boss beim Tag des Handwerks 2019 in Paderborn zum Thema "Unternehmertum mit Verantwortung – Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung" die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika empfohlen hat.

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„Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“, zitiert er Tönnies, der nach dieser Aussage selbst drei Monate sein Amt als Vereinsboss freiwillig niederlegte, nachdem die Ethikkommission des DFB darauf verzichtet hatte, ein Verfahren gegen ihn einzuleiten. Er wollte damit das Vertrauen wiedergewinnen, offenbar war er damit nicht ganz erfolgreich.

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Effenberg bezieht im Fall Tönnies ganz klar Stellung, indem er sagt: „Für mich ist das ein Unding. Ich habe dafür null Verständnis. Wer sich rassistisch äußert, hat in keiner Funktion eines Vereins etwas zu suchen. So jemand hat in der Bundesliga nichts zu suchen.“ Weiter noch klagt er ganz offen an, dass oftmals mit zweierlei Maß gemessen wird. Die Deutschen sind „Meister der Inkonsequenz und des Totschweigens“. Clemens Tönnies sei das perfekte Beispiel dafür. Für Effenberg ist der Umstand, dass Tönnies, der in der Vergangenheit bereits durch Rassismus aufgefallen war, noch immer als Vereinsboss auf der Tribüne sitzen darf, eine Katastrophe.

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