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Nach Liverpools spätem Unentschieden Rasender Klopp geht auf TV-Sender los

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Jürgen Klopp war mit der Spielansetzung seines FC Liverpool in der Premier League gegen Brighton & Hove Albion nicht einverstanden.

Brighton – Nach dem Unentschieden seines FC Liverpool bei Brighton & Hove Albion platzte Jürgen Klopp (53) endgültig der Kragen. Das späte Gegentor zum 1:1 und der Verdacht auf eine Oberschenkelverletzung bei James Milner (34) hatten dem Liverpool-Trainer die Laune verdorben.

Einen Schuldigen hatte der deutsche Top-Trainer auch ausgemacht: die TV-Sender, die bei der Spielansetzung am Samstagmittag keine Rücksicht darauf genommen hatten, dass der englische Meister FC Liverpool erst am Mittwochabend in der Champions League gegen Atalanta Bergamo im Einsatz gewesen war. Drei Tage Regenerationszeit seien nicht ausreichend. Wegen der eng getakteten Spielansetzungen habe seine Mannschaft schon mehrere Verletzungen zu beklagen.

FC Liverpool: Jürgen Klopp legt sich mit TV-Reporter an

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„Das ist sehr, sehr gefährlich für die Spieler“, schimpfte Klopp nach dem Abpfiff am Mikrofon des Senders BT Sport. „Ihr habt uns um 12.30 Uhr angesetzt! Ich weiß nicht, wie oft ich es noch sagen muss. Nach einem Spiel am Mittwoch ist der Termin am Samstagmittag wirklich gefährlich für die Spieler.“ 

Das ließ BT-Reporter Des Kelly (55) nicht gelten. „Wir sind nur die Sender und arbeiten nach Premier-League-Regeln. Die Premier League macht die Regeln“, stellte er klar. „Sie sollten mit Ihrem Vereinsvorsitzenden sprechen, und der sollte das mit den anderen Vereinsvorsitzenden diskutieren. Wenn Sie hierher kommen und auf den Sender losgehen, führt das zu nichts.“

Bemerkungen gegenüber der Premier League hatte sich der Trainer des FC Liverpool allerdings zuletzt selbst verboten und als „Zeitverschwendung“ bezeichnet.

Jürgen Klopp schießt gegen Trainer Chris Wilder von Sheffield United

Klopp ging auch auf Chris Wilder (53) los. Der Coach des Tabellenletzten Sheffield United hatte gegen fünf Wechselmöglichkeiten während eines Spiels gestimmt – wegen eines angeblichen Wettbewerbsvorteils für die Top-Klubs, die über breitere Kader verfügen. 

„Chris Wilder hat gesagt, ich bin egoistisch. Ich glaube, alles was er gesagt hat, ist egoistisch“, meckerte Klopp und betonte, als Trainer des FSV Mainz habe er selbst gegen den Abstieg gespielt. „Es ging darum, in der Liga zu bleiben, aber Sheffield United hat auch mit drei Auswechslungen nur einen Punkt.“ (dpa, bl)

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