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Flick stocksauer Auch in Gladbach: Bayern hat weiter die Gegentor-Seuche

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Der FC Bayern spielte bei Borussia Mönchengladbach erneut nicht zu null. FCB-Coach Hansi Flick ärgerte das gewaltig.

Mönchengladbach – 32 Gegentore hat der FC Bayern München in der vergangenen Bundesliga-Spielzeit kassiert – der späteren Triple-Sieger stellte damit mit Abstand die beste Defensive der Liga.

Doch die Zeiten, in denen sich die gegnerischen Angriffsreihen am Münchner Abwehr-Bollwerk die Zähne ausbissen, sind vorbei: Denn der Rekordmeister hat die Gegentor-Seuche!

In der laufenden Spielzeit hat es bei den Münchnern hinten schon 24-mal gescheppert – und zwar nach 15 und nicht nach 34 Spieltagen.

Hansi Flick sauer über Gegentor-Seuche beim FC Bayern München

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Klar, dass Bayern-Coach Hansi Flick (55) das gar nicht schmeckt. Kein Wunder: Das bis dato letzte Mal, dass bei seiner Truppe in der Bundesliga hinten die Null stand, war am 24. Oktober vergangenen Jahres, am damals fünften Spieltag. Seitdem klingelte es immer im Kasten von Keeper Manuel Neuer (34) – beim 2:3 in Gladbach am Freitagabend gleich dreimal. In überhaupt erst zwei Spielen musste Neuer nicht hinter sich greifen.

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Florian Neuhaus (M.) erzielte gegen den FC Bayern München den 3:2-Siegtreffern. Schon 24 Gegentore hat der Rekordmeister in dieser Saison kassiert.

Flick hatte sich schon vor der Partie angesäuert über die anhaltende Gegentor-Flut geäußert: „Das hat damit zu tun, dass nicht alle den Weg mit zurückmachen. Jeder Spieler ist da in der Verantwortung, defensiv mitzuarbeiten“, forderte der Coach. „Wir brauchen von Anfang an eine andere Einstellung. Es geht darum, sofort auf dem Platz zu sein. Für alle ist es besser, wenn wir mal wieder zu null spielen.“ Seine Ansage erreichte seine Schützlinge allerdings nicht.

Zwar geriet sein Team nicht – wie in den acht vorangegangenen Liga-Spielen – mit 0:1 in Rückstand. Ebenso ärgerlich allerdings: Dafür verspielte der Rekordmeister diesmal eine 2:0-Führung.

Und so mussten Flick und sein Team die drei Punkte in Gladbach lassen. Nach der zweiten Saisonniederlage blieb der Rekordmeister zwar an der Tabellenspitze, könnte am Samstag aber von RB Leipzig im Top-Spiel gegen den BVB (18.30 Uhr, Sky) überflügelt werden.

Fakt ist: Das Thema Defensivarbeit wird Flick in den kommenden Trainingseinheiten sicherlich noch einmal auf die Agenda heben. (kos)

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