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Bayern-Bosse reagieren auf Flick Nagelsmann kontert Gerüchte mit Lena-Gercke-Spruch

Nagelsmann FC Bayern18.4.

Julian Nagelsmann (hier am 10. April) könnte bald Trainer des FC Bayern München sein.

München – Die Trainer-Bombe beim FC Bayern München ist geplatzt. Jetzt äußerte sich auch erstmals der Vorstand, nachdem Hansi Flick (56) am Samstag, 17. April, seinen Abschied angekündigt hatte. Und auch Julian Nagelsmann (33) spricht über Nachfolge-Gerüchte.

  • Hansi Flick will FC Bayern verlassen
  • Vorstand des FC Bayern München reagiert
  • Julian Nagelsmann über Nachfolge-Gerüchte

In einer vom Vorstandsmitteilung des FC Bayern heißt es am Sonntag, 18. April: „Am gestrigen Samstag informierte Hansi Flick, der Cheftrainer des FC Bayern, die Öffentlichkeit über seinen Wunsch, seinen bis Juni 2023 laufenden Vertrag vorzeitig zum Ende der aktuellen Saison aufzulösen.“

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FC Bayern München: Vorstand wusste von Hansi Flicks Wunsch

Und weiter: „Über diesen Wunsch hatte Hansi Flick den Vorstand der FC Bayern München AG im Verlauf der vergangenen Woche unterrichtet. Hansi Flick und der FC Bayern hatten daraufhin vereinbart, den Fokus auf die Spiele gegen den VfL Wolfsburg, Bayer 04 Leverkusen (20.4.) und den 1. FSV Mainz 05 (24.04.) zu legen, um die volle Konzentration des gesamten Vereins auf diese drei wichtigen Spiele nicht zu stören.“

Ob Flicks TV-Auftritt bei dem er seinen Wunsch öffentlich machte, abgesprochen war, bleibt offen. Viele Experten munkeln, dass der Trainer die Bayern damit überrascht hat.

In dem Bayern-Gremium sitzen Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender, Sportvorstand Hasan Salihamidzic, Vorstand Oliver Kahn, Jan-Christian Dreesen (Finanzen), Andreas Jung (Marketing) und Jörg Wacker (Internationalisierung).

Julian Nagelsmann neuer Trainer beim FC Bayern?

Trainer Julian Nagelsmann (33) von RB Leipzig hat einen Wechsel zum FC Bayern derweil nicht klar ausgeschlossen, doch die aktuellen Spekulationen wollte er auch nicht weiter kommentieren. Wie der Coach am Sonntag sagte, gebe es „keinen neuen Stand“.

Zudem wolle er sich in der aktuellen Lage nicht wichtiger machen, als er sei, so der 33-Jährige.„Es gibt einfach nichts, von dem ich berichten kann“, so Nagelsmann vor dem Ligaspiel am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) beim 1. FC Köln: „Ich finde es total falsch, sich hinzusetzen und zu sagen: 'Was wäre wenn'. Ich kann mich jetzt auch nicht hier hinsetzen und sagen: 'Ich mach jetzt morgen mit Lena Gercke Schluss' - weil ich noch nie mit der zusammen war.“

Am Samstag hatte Hansi Flick mitgeteilt, dass er um seine Vertragsauflösung nach der Saison bitten wird. Er wird als künftiger Bundestrainer gehandelt. Nagelsmann, der in Leipzig noch bis 2023 unter Vertrag steht, gilt als erster Anwärter auf die Flick-Nachfolge. Bereits in der vergangenen Woche hatte Nagelsmann betont, dass es keine Gespräche diesbezüglich gegeben habe.

Dies wiederholte er am Sonntag. „Es gibt und gab keine Gespräche und kein Angebot. Deswegen weiß ich nicht, was der Wunsch von Bayern ist“, so Nagelsmann. Ausschließen konnte der Trainer derweil, dass er um jeden Preis den Verein verlassen wird: „Dass ich keinen Krieg anfange mit meinen Vertragspartnern - das ist immer noch so.“ (sid/ubo)

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