Wechsel fix! Nach Tränen-Abschied: Bayern-Star David Alaba hat neuen Klub

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David Alaba wischt sich beim Betrachten des Videos die Tränen aus den Augen.

München – Am vergangenen Samstag hat David Alaba (28) sein letztes Spiel für den FC Bayern München bestritten. Damit endete ein 13 Jahre währendes Kapitel für den Österreicher. Seit Freitag (28. Mai) ist nun klar, wo der Nationalspieler in der kommenden Saison aufläuft: Nachdem es zuvor bereits heiße Gerüchte um einen Wechsel zum spanischen Top-Klub Real Madrid gegeben hatte, ist es jetzt amtlich: Alaba wird ein Königlicher!

  • Tränenreicher Abschied für David Alaba vom FC Bayern
  • Verein postet Video mit Botschaften von vielen Freunden
  • Verteidiger wechselt zu Real Madrid

Alaba erhält in Madrid einen Fünfjahres-Kontrakt. Real machte den Deal am Freitag offiziell. Womöglich beerbt der Österreicher in der spanischen Hauptstadt Vereinslegende Sergio Ramos (35), der mit einem Abgang in Verbindung gebracht wird.

Emotionales Video: FC Bayern München verabschiedet David Alaba

Mit einem exakt 27 Minuten (wegen seiner Rückennummer 27) langen Video hatte der deutsche Rekordmeister seinen Verteidiger zuvor verabschiedet – und löste damit heftige Emotionen aus.

In dem Clip, den die Bayern posteten, ist für mehrere Sekunden der tief berührte und weinende David Alaba zu sehen. „Diese letzten Sequenzen haben mich noch einmal zurückblicken lassen auf meinen ganzen Weg, den ich gehen durfte“, sagt er. „Ich bin extrem dankbar für die Zeit, dem Verein, den Fans. Das hier wird mir sehr fehlen. Es war keine einfache Entscheidung“.

Viele Weggefährten hinterlassen David Alaba eine Botschaft

Legenden wie Mark van Bommel (44), Bastian Schweinsteiger (36) und Franck Ribéry (38) bedankten sich für die Zusammenarbeit und wünschten ihm alles Gute für die Zukunft. Schweini sagt: „Du hast mein Leben bereichert. Das waren tolle Jahre“. Van Bommel nimmt Alaba aufs Korn: „Versuch mal, richtig gute Klamotten anzuziehen“. Ribéry, der ihn „seinen kleinen Bruder“ nennt, den er „für immer liebt“, grüßt aus der Ferne.

Auch Ex-Trainer Jupp Heynckes (76) kommt zu Wort: „Ich bedaure es sehr, dass du den FC Bayern verlässt. Aber jeder ist für seinen eigenen Weg verantwortlich. Du bist ein ganz feiner Mensch.“ Und Ur-Münchner Thomas Müller (31) sagt: „Der letzte Mohikaner, der mich auch versteht“, wenn er bairisch redet. Müller habe „auch mal als Übersetzer fungiert“, wenn Alaba vom Nationalteam zurückgekehrt war. Wenn er künftig gegen die Bayern spiele, „gibt's auf den Deckel.“

Auch sein bester Freund Philipp Koblischek, Schwester Rosa May, Freundin Shalimar Heppner und seine Eltern Gina und George kommen zu Wort. Nach den Bildern seiner Liebsten kommen bei Alaba endgültig die Tränen.

Alaba sagt, er wisse schon vor seinem Abschied, dass ihm der Klub „sehr fehlen wird“. Der FC Bayern bedeute ihm „sehr viel“, auch den Fans der Münchner sei er „sehr dankbar“ für die gemeinsame Zeit. „Weil ich eine sehr enge Beziehung zu den Fans spüre und die Fans mir sehr wichtig sind und waren.“ Insgesamt lief der österreichische Nationalspieler in 431 Spielen für die Bayern auf (33 Tore, 55 Assists), gewann mit dem Verein sensationelle zehn Meisterschaften und holte in den Jahren 2013 und 2020 jeweils das Triple. (msw/kos)

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