Vorstands-Hammer beim Rekordmeister Bayern schicken Weltmeister weg

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Jerome Boateng (r.), hier vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt am 24. Oktober, wird ab der nächsten Saison wohl nicht mehr für den FC Bayern München spielen.

München – Eigentlich spielt Jerome Boateng (32) beim FC Bayern München dieser Tage wieder auf Top-Niveau. Sechs seiner neun Pflichtspiele der laufenden Saison stand der Weltmeister von 2014 für den Rekordmeister die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Im kommenden Sommer ist trotzdem Schluss – eine Hammer-Entscheidung des Bayern-Vorstands!

FC Bayern München verlängert nicht mit Jerome Boateng

Denn die Bosse des FCB wollen Boatengs im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag laut Informationen der „Bild” nicht verlängern. Ein enttäuschendes Ende nach zehn Achterbahn-Jahren des Ex-Nationalspielers beim Rekordmeister, mit dem er acht deutsche Meisterschaften, fünf DFB-Pokale und zweimal die Champions League gewann.

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Dabei hatte der gebürtige Berliner aufgrund seiner jüngsten Entwicklung unter Hansi Flick (55) selbst zuletzt wieder Eigenwerbung betrieben. Boateng habe sich einen Verbleib in der bayerischen Landeshauptstadt über den Sommer hinaus zudem vorstellen können. Ein Sinneswandel – hatte Boateng unter vorherigen Trainern doch mehrfach mit einem Abschied geliebäugelt.

FC Bayern München muss Jerome Boateng und David Alaba ersetzen

Die Entscheidung des Vorstands des Quadruple-Siegers bringt den Kaderplanern nun einiges an Arbeit ein. Denn neben Jerome Boateng fällt wegen gescheiterter Vertragsverhandlungen mit David Alaba (28) eine weitere große Stütze der Bayern-Verteidigung im Sommer sehr wahrscheinlich weg. Als möglicher Ersatz wird für die frankophilen Münchner Dayot Upamecano (22) von Liga-Konkurrent RB Leipzig gehandelt, der Franzose wird allerdings von zahlreichen anderen Vereinen umworben. 

Potenzielle Abnehmer gibt es im kommenden Sommer aber wahrscheinlich auch für Boateng. Am deutschen Ex-Nationalspieler sind demnach vornehmlich Premier-League-Klubs wie die Londoner Klubs Tottenham Hotspur, FC Arsenal und FC Chelsea interessiert, bei denen mit Antonio Rüdiger (27), Timo Werner (24) und Kai Havertz (21) ja bereits drei weitere Deutsche unter Vertrag stehen.

Boateng selbst kann sich derweil wohl auch einen Wechsel in die USA vorstellen, wo er wie seinerzeit Bayern-Legende Bastian Schweinsteiger (36) seine Karriere ausklingen lassen könnte. (bl)

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