Kahn-Klartext auch zu Sané Bayern-Vorstand über Alaba-Poker: „Teppich ausgerollt“

Oliver Kahn packt aus

Knapp ein Jahr ist Oliver Kahn nun im Vorstand der Bayern – nun packt er aus. Das Foto zeigt Kahn beim Champions-League-Spiel der Bayern gegen RB Salzburg im November 2020.

München – Seit 1. Januar dieses Jahres ist der ehemalige Kapitän des Rekordmeisters, Ex-Keeper Oliver Kahn (51), Vorstandsmitglied beim FC Bayern München. Nun zieht er in der „Sport Bild“ eine erste Bilanz seines ersten Jahres im FC-Bayern-Vorstand.

Ein aktuelles Thema, das Kahn bewegt, ist der wohl mittlerweile fast auszuschließende Verbleib von David Alaba (28). „Wir haben David Alaba den roten Teppich ausgerollt und sind an unsere Grenzen gegangen. David und speziell sein Berater Pini Zahavi sind nicht über diesen roten Teppich gegangen. Also haben wir ihn irgendwann wieder eingerollt“, erklärte Kahn.

Dass die Verhandlungen mit Alaba noch mal aufgenommen werden, glaubt der „Titan“ eher nicht: „Ich wüsste im Moment nicht, wie das passieren sollte. David ist seit zwölf Jahren beim FC Bayern, davon zehn Jahre als Profi. So wie es aussieht, orientiert er sich um. Das müssen wir akzeptieren.“

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Oliver Kahn spricht über Neuzugang Leroy Sané

Ein anderes Sorgenkind bei den Bayern ist im Augenblick auch Neuzugang Leroy Sané (24), der im Sommer für rund 50 Millionen Euro von Manchester City nach München gelockt worden war. Sanés Leistungen sind aktuell aber noch nicht so, wie sich das der Rekordmeister erhofft hatte.

Kahn sieht das allerdings gelassen: „Ich kenne den FC Bayern sehr lange und weiß, dass neue Spieler Zeit brauchen, um voll anzukommen – zumal Leroy aus einer schweren Verletzung zu uns kam.“ Der Bayern-Vorstand gewährt Sané also noch eine gewisse Schonfrist.

Die Erwartungen an den Nationalspieler sind dennoch groß: „Seine Qualität ist überragend, deshalb erwarten wir viel von ihm. Er hat Tore gemacht, die man bei anderen Spielern so nicht sieht. Allgemein ist unsere Klasse im Offensivbereich aktuell mit das Beste, was es in Europa gibt.“

FC Bayern München treibt Digitalisierung voran

Mit einem neuen Strategiekonzept will der Klub zudem die Digitalisierung und Technologisierung vorantreiben. Vor allem nach Corona müsste die Münchner „vernünftig analysieren, mutig nach vorne denken und uns mit unserer Tradition und allen Werten weiterentwickeln“, sagte Kahn. „Der FC Bayern hat eine große Kraft. Wir müssen sie gezielt in die Zukunft richten. Das zu organisieren wird eine wichtige Aufgabe von mir und meinen Kollegen.“ (jh)

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