Bayern und die Transferoffensive Rettig hätte einen Rat für FCB-Sportboss Salihamidzic

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Andreas Rettig kritisiert die Bayern für ihre geplante Transferoffensive.

Köln – Der FC Bayern kündigte in Person von Sportchef Hasan Salihamidzic (43) zuletzt eine Transferoffensive an. Man wolle im Sommer „einen internationalen Star“ und ein „Top-Talent“ zum Rekordmeister nach München holen.

Andreas Rettig: „FC Bayern sollte lieber über eine Charmeoffensive sprechen“

Der ehemalige DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig (57) hat die Bayern dafür jetzt kritisiert. „Bei allen Verdiensten des FC Bayern, aber in einer jetzigen Phase von einer Transferoffensive zu sprechen, finde ich, ist ein falsches Signal“, sagte Rettig zu Sky.

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„Ich finde, der FC Bayern sollte lieber über eine Charmeoffensive in Richtung Fans und Mitglieder und Gesellschaft sprechen“, meint Rettig: „Ich glaube, das wäre in diesen Tagen besser.“ Aber der Klub müsse „für sich selber bewerten, welche Strategie er an den Tag legt in diesen Tagen“.

Andreas Rettig: „Demut darf keine Eintagsfliege sein“

Der ehemalige Bundesliga-Manager (1. FC Köln, SC Freiburg, FC Augsburg) fordert dazu auf, dass der Fußball im Gesamtkontext die richtigen Entscheidungen angesichts der Corona-Pandemie treffen müsse: „Der Profifußball muss auch begreifen, dass er ein Mitglied der Solidargemeinschaft Sport ist und am Ende tatsächlich dem gemeinen Sport oder dem allgemeinen Sport und anderen Sportarten zur Hilfe eilen muss.“

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Rettig weiter: „Von daher würde ich mir wünschen, dass der Profifußball in der Frage der Solidarität des Sports hier ein anderes Selbstverständnis an den Tag legt und sich dann etwas kleinermacht. Demut, die an den Tag gelegt wird, darf keine Eintagsfliege sein.“ (sid/tsc)

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