Auch Cordoba trifft Lewandowski mit Viererpack: Bayern gewinnen Krimi gegen Hertha

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Robert Lewandowski (Mitte), hier mit Leon Goretzka (r.) und Serge Gnabry, erzielte gegen Hertha BSC einen Viererpack.

München – Das war am Ende noch ein echter Krimi: Der FC Bayern hat das letzte Spiel des 3. Spieltags gegen Hertha BSC mit 4:3 gewonnen.

Hertha BSC kam gegen FC Bayern noch einmal ran

Überragender Mann des Abends? Robert Lewandowski. Der Pole schoss alle vier Tore für den Rekordmeister. Lewandowski erlöste die Bayern am Sonntag mit seinem Viererpack in der 40., 51., 85. Minute und in der dritten Minute der Nachspielzeit per Elfmeter.

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Für den zwischenzeitlichen Ausgleich zu 2:2 der Berliner hatten Neuzugang Jhon Cordoba per Kopf nach 59 Minuten und Matheus Cunha (71.) gesorgt. Nach der erneuten Führung durch Lewandowski sorgte Jessic Ngankam (88) abermals für den Ausgleich. Doch in der Nachspielzeit kam zum vierten Mal an dem Abend Robert Lewandowski.

„Es ist sehr ärgerlich, wie wir es aus der Hand geben, nachdem wir dreimal überragend zurückgekommen sind“, sagte Hertha-Keeper Alexander Schwolow.

In der dramatischen Schlussphase sorgte Lewandowski dann für die Pointe zugunsten der Münchner. „Es ist so, dass wir in der aktuellen Situation nach den Erfolgen vielleicht ein bisschen zu früh den Fuß vom Gaspedal nehmen“, sagte der Münchner Leon Goretzka. Auch Thomas Müller bemängelte: „Sobald wir in Führung sind, haben wir das Gefühl, das läuft schon irgendwie.“

Chris Richards kam zu seinem Startelf-Debüt in der Bundesliga – der 19-jährige Amerikaner spielte bis zu seiner Auswechslung (65.) solide. Flick rotierte nach dem 3:2 gegen Borussia Dortmund im Supercup zudem David Alaba, Jerome Boateng, Leon Goretzka sowie Serge Gnabry in die Mannschaft – der gelernte Angreifer Alphonso Davies ersetzte auf dem linken Flügel, wo der FC Bayern noch einen Transfer tätigen möchte, die verletzten Leroy Sané und Kingsley Coman.

Treffer von Jhon Cordoba und Thomas Müller aberkannt

Gegen giftige und zunächst gut sortierte Berliner konnte sich Davies selten in Szene setzen, er und seine Mitspieler fanden nur selten eine Lücke in der Abwehr der Gäste. Schließlich überwand Lewandowski den guten Alexander Schwolow, der Sekunden zuvor einen Schuss des Polen großartig pariert hatte, mit dem Kopf. Es war der dritte Treffer des Spiels, allerdings der erste, der zählte: Die Treffer von Cordoba (15.) und Thomas Müller (36.) wurden wegen Abseits aberkannt, bei Müller sah dies allerdings erst Videoassistent Frank Willenborg.

Die Bayern erspielten sich nur wenige gute Gelegenheiten, kontrollierten das Spiel aber lange Zeit. Erst nach Lewandowskis zweitem Treffer ließ die Konzentration ein wenig nach, in einer verrückten Schlussphase sicherte der Pole dann aber nach den Ausgleichstreffern den verdienten Sieg. (sid/tsc/dpa)

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