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Beben in Barcelona Präsident tritt nach heftiger Kritik zurück

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Kündigt sich der ganz große Knall beim FC Barcelona an? Hier im Bild: Klub-Präsident Josep Maria Bartomeu am  29. Oktober 2016 in Barcelona.

Barcelona – Einen Tag vor dem Topspiel in der Champions League bei Juventus Turin platzte beim FC Barcelona die Bombe. Josep Maria Bartomeu, der sich in den vergangenen Wochen harscher Kritik gegenüber sah, trat am Dienstag als Präsident des FC Barcelona zurück.

Nach der Clássico-Pleite am vergangenen Samstag war es keine Überraschung mehr. Zu groß wurde der Druck auf den 57-Jährigen, der sechs Jahre lang das Amt inne hatte. sieht es in Katalonien derzeit ganz düster aus.

Mit 1:3 ließ sich der FC Barcelona von Erzrivale Real Madrid abfertigen, nicht wenige sprechen von einer ernstzunehmenden Krise.

Präsident Bartomeu steht schon lange unter Beschuss beim FC Barcelona

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Schon lange sieht sich der 57-jährige Spanier, der seit 2014 als Präsident des FC Barcelona fungiert, scharfer Kritik ausgesetzt.

Erst kürzlich hatte Star-Verteidiger Gerard Piqué erneut gegen den Barca-Boss ausgeteilt: „Mein Verhältnis zum Präsidenten kann herzlich sein. Aber es ist Wahnsinn, dass der Klub Geld ausgegeben hat, um uns zu kritisieren“, sagte der 33-Jährige gegenüber „La Vanguardia“.

Auch Lionel Messi hatte massiv gegen den Präsidenten gestänkert. Der Argentinier nannte Bartemeu sogar einen „Lügner". Hintergrund war sein angestrebter Abgang aus Barcelona, den Bartomeu aber wegen einer 700 Millionen Euro-Klausel nicht genehmigte. Laut Messi hatten beide Parteien die Vereinbarung, dass der Torjäger ablösefrei gehe dürfe.

Barcas Führungsetage soll außerdem vertrauliche Informationen über Stars wie Gerard Piqué oder Lionel Messi (33) in den Medien verbreitet haben, um deren Ruf zu schädigen. (cw)

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