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„Auf deinem Arsch zu sitzen und nichts zu tun” TV-Star macht Özil auf Twitter fertig

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Die Zeiten, in denen Mesut Özil wie hier, bei einem Spiel der Europa League 2018, seinem FC Arsenal wenigstens von der Seitenlinie zujubeln durfte, sind vorbei.

London – Nach seiner Degradierung beim FC Arsenal musste Mesut Özil (32) nun auch abseits des Fußballgeschäfts ordentlich einstecken. 

Auf Twitter legte sich der Weltmeister von 2014 mit TV-Moderator und Gunners-Fan Piers Morgan (55) an – und der teilte ordentlich aus. 

Mesut Özil: Twitter-Streit mit Piers Morgan

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Dabei hatte Özil doch ursprünglich nur seinem Arbeitgeber die Daumen drücken wollen. Vor dem Spiel zwischen Arsenal und Leeds United in der Premier League schickte der Ex-Nationalspieler einen Anfeuerungs-Tweet raus: „let’s gooooooo”.

Diesen Ausruf nahm Morgan, TV-Star aus Casting-Shows wie American Idol und America’s Got Talent, gleich mal wörtlich, antwortete: „Ich wünschte, du würdest (gehen, Anm. d. Red.), Mesut. Dir und Arsenal zuliebe.”

Erstaunlich schlagfertig zeigte sich der aussortierte Mittelfeldspieler daraufhin: „Piers, warst das wirklich du oder wurde dein Telefon gehackt?” – Ein scharfer Seitenhieb, war dem Moderator zuvor als Herausgeber des „Mirror” das Hacken von Handys vorgeworfen worden.

Piers Morgan provoziert Mesut Özil: „Ich bewundere deine Nerven”

Unbeirrt legte Morgan daraufhin nach, gratulierte zynisch: „Dein erstes Tackling der Saison – gut gemacht!”

Nun war der für seine scharfe Zunge bekannte Fernseh-Star heißgelaufen: „Ich muss wirklich sagen. Ich bewundere deine Nerven, Mesut, wie du die Arsenal-Fans zum Narren hältst, die dir dein Gehalt zahlen. Du bekommst 350 Tausend Pfund (394.000 Euro, d.Red.) UNSERES Geldes wöchentlich, um auf deinem Arsch zu sitzen und nichts zu tun. Trainier so hart wie du daran arbeitest, ein cleveres Kerlchen zu sein. Vielleicht setzt dich der Trainer dann ein”.

Mit dieser Tirade war dann auch dieser nächste unrühmliche Zwischenfall für den Deutschen beendet. Ob sprachlos oder genervt – Mesut Özil ignorierte den Post und widmete sich auf Twitter lieber seiner Mode-Kollektion.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler hatte in dieser Saison noch keinen Einsatz bei den Gunners. (bl)

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