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Er dachte in Kilometern statt Meilen Özil geblitzt: So bewertet Gericht seine Ausrede

Mesut Özil

Der ehemalige Weltmeister Mesut Özil musste sich vor einem englischen Gericht wegen zu schnellen Fahrens verantworten. Das Foto entstand bei Özils Ankunft im Turf Moor Stadion in Burnley im Februar 2020.

London – Ex-Nationalspieler Mesut Özil (32) hat für seinen Klub Arsenal London schon lange nicht mehr auf dem Platz gestanden, zum Training erscheint er aber weiterhin.

Eine Fahrt vom Arsenal-Gelände wurde ihm im Sommer zum Verhängnis.

Am 2. Juli 2020 wurde Özil auf der Heimfahrt vom Training geblitzt – mit 97 Meilen pro Stunde (ca. 156 km/h). Erlaubt sind 90 Meilen (119 km/h).

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Nun kam sein Fall vor Gericht. Özil verteidigte sein Schnellfahren damit, dass er Meilen mit Kilometer verwechselt habe. So dachte er, der Tacho seiner Mercedes G-Klasse habe „nur“ 97 km/h angezeigt.

Außerdem sei die Autobahn M1 aufgrund der Corona-Pandemie so leer gewesen, dass er das Tempo nicht richtig eingeschätzt habe. Da sein Automatikwagen einen so leisen Motor hat, habe er sein Schnellfahren also gar nicht mitbekommen.

Auch seine Tochter Eda (9 Monate) diente ihm als Ausrede, denn mit ihr müsse er ärztliche Termine wahrnehmen, zu denen er wegen der noch anhaltenden Pandemie nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren will.

Laut „The Sun“ hatten die Richter Erbarmen mit dem Ex-Nationalspieler. Özil erhält zwar kein Fahrverbot, muss aber 1320 Euro Strafe inklusive Gebühren zahlen. Außerdem erzählt er sechs Punkte im Strafregister. Ab zwölf Punkten droht der Führerscheinentzug. (red)

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