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Dutt-Nachfolger gesucht: Hecking soll Bayer auf Kurs bringen

Vorwärts, Jungs: Dieter Hecking feiert mit Nürnberg viele Erfolge.

Vorwärts, Jungs: Dieter Hecking feiert mit Nürnberg viele Erfolge.

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Getty

Leverkusen -

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Er hat keinen schillernden Namen. Er haut keine spektakulären Sprüche raus oder macht einen auf Oberlehrer. Aber Dieter Hecking kann etwas, das nur wenigen Trainern gelingt: Er macht Spieler besser.

Das soll der Nürnberger Erfolgscoach ab der kommenden Spielzeit in Leverkusen unter Beweis stellen. Nach EXPRESS-Informationen ist der 47-Jährige der Wunschkandidat auf den Trainerposten bei Bayer. Hecking soll sich mit dem Klub sogar bereits einig geworden sein, heißt es.

Bayers Klubchef Wolfgang Holzhäuser erklärte am Mittwoch lediglich dieses dazu: „Ich kommentiere keine Namen.“ Schließlich habe man mit Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä ein Trainerteam bis zum Saisonende. „Im Mai werden wir uns dann zusammensetzen und die Situation analysieren.“

Hecking und Bayer - das könnte zusammenpassen. Nach den gescheiterten Versuchen mit dem oberehrgeizigen Bruno Labbadia (verkrachte sich mit der Mannschaft) und dem oberlehrerhaft wirkenden Robin Dutt steht der ehemalige Aachener Coach (2004 bis 2006) für harte und ehrliche Arbeit. Und was ihn auszeichnet, passt perfekt ins Leverkusener Suchprofil: Hecking hat die Gabe, junge Spieler besser zu machen.

Trotz eines durchschnittliches Kaders schaffte er in Nürnberg das Kunststück, die Franken aus dem Abstiegskampf herauszuführen. Philipp Wollscheid formte er zu einem Top-Verteidiger. Kein Zufall ist es, dass der 23-Jährige für fünf Millionen Euro Ablöse zu Bayer wechselt.