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Fortuna Köln, Vestenbergsgreuth und Co. Die 10 größten Sensationen im DFB-Pokal

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Die Spieler des 1. FC Saarbrücken können nach dem Einzug ins Pokal-Halbfinale auch den Aufstieg in die 3. Liga bejubeln.

Köln – Den Spruch kennt fast jeder: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Und zumindest im DFB-Pokal gab es schon einige Beispiele, die gezeigt haben, dass an diesem Spruch so einiges dran ist. EXPRESS hat die zehn größten Pokal-Überraschungen zusammengefasst:

1974: Der mit Stars wie Manfred Kaltz und Georg Volkert angetretene Hamburger SV unterliegt in der ersten Runde beim badischen Amateurklub VfB Eppingen 1:2.

1983: Zweitligist Fortuna Köln zieht sensationell ins Finale ein, wo es zum Köln-Derby gegen den FC kommt. Und die Underdogs aus der Südstadt haben das Starensemble vom Geißbockheim am Rande einer Niederlage. Doch Pierre Littbarski bewahrt den FC mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg vor einer Blamage.

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Pierre Littbarski (r.) nimmt den Ball volley und erzielt die 1:0-Führung gegen Fortuna Köln im DFB-Pokalfinale 1983. Fortuna war damals als Zweitligist ins Finale eingezogen.

1985: Und wieder blamiert sich der große HSV in der ersten Runde. Diesmal unter der Regie von Ernst Happel und mit den Stars Felix Magath und Wolfram Wuttke beim schwäbischen Amateurklub SC Geislingen mit 0:2.

1990: Diesmal sind es die großen Bayern, die sich blamieren: in Weinheim an der Bergstraße! Beim viertklassigen Amateurklub unterlagen die Stars aus München, die knapp einen Monat nach dem WM-Triumph von Rom mit fünf Weltmeistern in der Startelf antraten, mit 0:1. Held des Tages war Thomas Schwechheimer, der per Elfmeter gegen Keeper Raimond Aumann erfolgreich war.

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Die Weinheimer Spieler bejubeln ihren Sieg über den großen FC Bayern.

1993: Die Amateure von Hertha BSC ziehen mit Siegen u.a. über Leipzig, Hannover, Nürnberg und Chemnitz ins Finale ein, wo sie Leverkusen mit 0:1 (Tor: Ulf Kirsten) unterliegen.

1994: Die Bayern unter dem neuen Startrainer Giovanni Trapattoni blamieren sich beim TSV Vestenbergsgreuth mit 0:1. Der Greuther Pokalheld Roland Stein macht sich mit seinem Tor gegen Oliver Kahn in der 43. Minute unsterblich.

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Harry Koch vom TSV Vestenbergsgreuth lässt sich jubelnd im Nürnberger Frankenstadion nach dem Sieg gegen Bayern München von den Fans feiern.

1996: Der VfB Stuttgart scheitert in der ersten Runde bei Regionalligist SV Sandhausen (12:13 n.E.).

1998: Regionalligist Eintracht Trier wirft UEFA-Cup-Sieger Schalke 04 (1:0) und Champions-League-Sieger Dortmund (2:1) raus. Umjubelter Torschütze ist Rudi Thömmes. Das Trierer Pokal-Märchen endet im Viertelfinale unglücklich: mit einem 9:10 im Elfmeterschießen gegen den MSV Duisburg.

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Der Trierer Torschütze zum 1:0 gegen Schalke, Rudi Thömmes (l.), und sein Mannschaftskollege Eric Schröder (r.) jubeln nach dem Schlusspfiff.

2015: Drittligist Arminia Bielefeld besiegt auf der legendären Alm die Bundesligisten Werder Bremen (3:1) und Borussia Mönchengladbach (5:4 n.E.) und scheitert erst im Halbfinale an Wolfsburg (0:4).

2020: Regionalligist 1. FC Saarbrücken besiegt Fortuna Düsseldorf mit 7:6 im Elfmeterschießen und steht am Dienstagabend im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen.

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