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Nach Freigabe von Merkel DFL trifft Entscheidung zum Bundesliga-Neustart

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Die Bundesregierung verkündet am Mittwoch die Entscheidung bezüglich eines Wiedereinstiegs in den Spielbetrieb der Bundesliga.

Berlin – Das Warten für die Profiklubs hat ein Ende: Am 15. Mai ist Anpfiff in der Fußball-Bundesliga. Das hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwochabend bestätigt.

Angela Merkel verkündete Entscheidung emotionslos

Kanzlerin Angela Merkel (65) hatte zuvor am Mittwochnachmittag bekanntgegeben, dass die Bundesliga Mitte Mai wieder spielen darf. „Der Spielbetrieb wird unter den genehmigten Regeln erlaubt“, sagte die Bundeskanzlerin ohne erkennbare Emotionen.

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Nun soll die Saison nächste Woche mit dem 26. Spieltag fortgesetzt werden. Für die Rheinland-Klubs bedeutet das Folgendes: Der 1. FC Köln spielt im leeren Rhein-Energie-Stadion gegen Ex-Coach Achim Beierlorzer und Mainz 05, Borussia Mönchengladbach spielt bei Eintracht Frankfurt, Fortuna Düsseldorf empfängt Schlusslicht SC Paderborn und Bayer Leverkusen spielt beim SV Werder Bremen.

Doch für die Klubs ist es der ersehnte Durchbruch. Dabei hatte es bis zuletzt noch Diskussionen um den Neustart gegeben. In der Beschlussvorlage etwa war ein zweiwöchiges Quarantäne-Konzept vorgesehen, das einen Wiederbeginn am 15. Mai unmöglich gemacht hätte. Der Passus war später raus, doch immer noch machten sich Länder wie Bremen unter unterschiedlichen Gründen für einen späteren Neustart stark.

Jens Spahn: „Wichtig ist, dem Profisport insgesamt eine Perspektive zu geben“

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Mit dem 26. Spieltag soll die Liga weitergehen. Die DFL und die Bundesliga werden damit Vorreiter für den Profisport in Europa. Nur die südkoreanische K-League ist schneller, sie legt am kommenden Freitag wieder los. „Wichtig ist, dem Profisport insgesamt eine Perspektive zu geben“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. „Es gibt sehr gut ausgearbeitete Konzepte, wenn die gelebt werden, kann man mit einem solchen Kontaktsport wieder starten.“

Allerdings wurde in den Beschlüssen auch festgehalten, dass mit Blick auf die Testkapazitäten das Gesundheitswesen „jederzeit mit Priorität behandelt“ werden muss. Zuletzt hatte es zehn positive Corona-Tests in der Liga gegeben. Die Profiklubs werden am Donnerstag über das weitere Vorgehen beraten. Den Kampf um ihre Existenz, bei dem es um etwa 770 Millionen Euro, die Zukunft zahlreicher Vereine und 56.000 Arbeitsplätze geht, hat die Milliardenbranche erst einmal gewonnen. Nun soll die Spielzeit im besten Fall bis Ende Juni zu Ende gebracht werden. Wie es danach weitergeht, ist ungewiss.

Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer: „Es ist umso wichtiger, dass alle extreme Disziplin wahren“

Doch die Liga spielt auf Bewährung: Vor allem das entlarvende Video des Berliners Salomon Kalou hat den schmalen Grat aufgezeigt, auf dem der Fußball wandelt.

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DFB-Boss Fritz Keller ist sich dessen bewusst: „Wer ernsthaft an der Ausübung seines Berufs interessiert ist, der hält sich an die Vorgaben.“

Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer, der das DFL-Konzept für den Neustart entwickelte, sieht den Saisonablauf vornehmlich durch mögliches Fehlverhalten der Beteiligten gefährdet. „Es ist umso wichtiger, dass alle extreme Disziplin wahren“, sagte Meyer bei „Sport1“: „Wenn diese Disziplin nicht eingehalten wird, dann kann das beste Konzept ins Wanken geraten.“

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