Quotenabsturz bei Pokalfinale Wenig Zuschauer und Spott für „Netzer junior“

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Für die ARD als Experte im Einsatz: Bastian Schweinsteiger beim DFB-Pokalfinale.

Berlin – Anderer Termin, keine Fans im Stadion und ein erwartbares Ergebnis: Das im Corona-Jahr um sechs Wochen verschobene DFB-Pokalfinale hat am Samstag zwar die meisten Zuschauer vor den Fernseher gelockt - im Vergleich zu früheren Jahren aber eine große Einbuße erlebt.

DFB-Pokalfinale: TV-Quote abgestürzt

7,01 Millionen Zuschauer (26,6 Prozent) sahen im Ersten ab 20 Uhr, wie der FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen (4:2) den nächsten Titel schnappte und zum 20. Mal DFB-Pokalsieger wurde. Dazu kamen weitere 440.000 Zuschauer, die das Pokal-Finale bei Sky verfolgten, wie am Sonntag der Branchendienst „DWDL“ berichtete.

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Wegen der Corona-Krise wurde das Cup-Finale wie auch zuletzt die Spiele der Bundesliga ohne Zuschauer gespielt. In den vergangenen Jahren schalteten jeweils rund zehn Millionen ein, um das Finale des DFB-Pokals zu sehen, das traditionell Ende Mai stattfindet. Vor vier Jahren beim FC Bayern gegen Borussia Dortmund waren es sogar fast 14 Millionen. 

ARD: Bastian Schweinsteiger von Thomas Müller geneckt

Für die ARD gab Bastian Schweinsteiger (35) sein Live-Debüt als Experte. Braun gebrannt und mit strahlend weißen Zähnen wirkte der ehemalige Bayern-Star wie ein typischer amerikanischer Talkshow-Gastgeber. „Der Günter Netzer junior soll sich mal nicht so lustig machen da“, frotzelte Thomas Müller in Richtung seines Ex-Kollegen.

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Doch es gab nicht nur Sticheleien für den Weltmeister. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sagte über Schweini: „Er ist ein super Kerl und sieht super erholt aus. Ich hoffe, dass er irgendwann wieder mit dem FC Bayern feiern kann“. Ein Job-Angebot für den achtmaligen Meister? Rummenigge hatte schon einmal gesagt, dass „die Tür sperrangelweit offen“ für den 35-Jährigen stehe. In welcher Funktion ist aber unklar. (dpa/msc)

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