Corona in NRW Bittere Entwicklung: Zahl der Covid-Patienten in Kliniken steigt immer höher

Rückendeckung vom Kapitän Manuel Neuer stellt sich hinter Joachim Löw

Neuer Inhalt

Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer gibt Bundestrainer Joachim Löw Rückendeckung. Das Bild entstand bei einer Pressekonferenz im Oktober 2019.

München – In der schier endlosen Diskussion um den Verbleib von Joachim Löw (60) als Bundestrainer hat sich jetzt auch der Kapitän der Nationalmannschaft geäußert. Torwart Manuel Neuer (34) begrüßte die Entscheidung, an dem langjährigen Coach festzuhalten.

Manuel Neuer: „Sind den Weg mit Joachim Löw zusammen gegangen“

Natürlich sei es richtig, dass Löw Trainer bleibt, sagte Neuer nach dem turbilenten 3:3 des FC Bayern München im Spitzenspiel gegen RB Leipzig dem ZDF und fügte hinzu: „Wir sind den Weg mit ihm zusammen gegangen, wo wir viel ausprobiert haben. Die Situation war für uns als Nationalmannschaft ganz anders als erwartet. Wir mussten mit den Umständen klarkommen."

Im nächsten Jahr wolle das Team Wiedergutmachung für das „miserable Spiel" gegen Spanien betreiben. „Wir hoffen, dass wir es im neuen Jahr und gerade zur Europameisterschaft besser machen können. Das ist unser großes Ziel. Wir schauen nach vorne und sind motiviert. Und ich denke, dass unser Trainerteam auch motiviert ist", betonte der Keeper.

Auch Jürgen Klopp (53) kann die Stimmung gegen den Bundestrainer nicht nachvollziehen. „Offensichtlich ist die Situation für die Nationalmannschaft nicht immer so einfach. Die Menschen denken immer, der nächste Trainer macht es sofort besser“, sagte der Trainer des FC Liverpool der Welt am Sonntag. Klopp selbst gehört immer wieder zu den Kandidaten, die Löw beerben könnten.

Jürgen Klopp kann Kritik an Joachim Löw nicht verstehen

Der englische Meistertrainer sagte weiter: „Trainer sind nicht immer der einzige Grund, wenn es gut läuft. Und sie sind auch nicht der einzige Grund, wenn es nicht ganz so gut läuft.“

Aus seiner Perspektive gebe es eine «riesengroße Chance, dass Jogi das Ding einfach dreht», sagte Klopp. „Nächstes Jahr ist Europameisterschaft. Vielleicht gewinnt er oder kommt weit. Übrigens: Keiner ist perfekt.“ Von ihm komme „0,0 Prozent Kritik“.

Oliver Bierhoff erklärte Löw-Verbleib bei Pressekonferenz

Zuletzt entbrannte die Diskussion um den Posten des Bundestrainers nach der bitteren 0:6-Klatsche gegen Spanien. DFB-Direktor Oliver Bierhoff (52) hielt am Freitag in einer viel diskutierten Pressekonferenz an Löw fest. Der Weltmeister von 1990 Olaf Thon hingegen forderte baldige Klarheit. Er rät Löw und Bierhoff zu einem Rücktritt nach der Europameisterschaft 2021.

Auch 2014-Weltmeister Per Mertesacker ergriff Partei für Löw. „Ich bin überzeugt, dass er das schaffen kann. Er hat in den letzten Monaten keine Trainingszeit bekommen. Er braucht Zeit mit den Spielern, um das Feuer wieder entfachen zu können", sagte der frühere Nationalverteidiger im ZDF-Sportstudio.

Mertesacker rechnet nicht damit, dass Löw die aussortierten Ex-Weltmeister Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels zurückholt. „Ich glaube nicht, dass er noch einmal einen U-Turn macht." (eha/dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.