„Keine Verstärkung“ Matthäus sieht DFB-Comeback von Mario Götze kritisch

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Lothar Matthäus, hier am 2. November 2019 in Berlin, hat bezüglich Mario Götze eine klare Meinung.

Leipzig – Der Rekord-Nationalspieler hat mal wieder gesprochen!

Lothar Matthäus (59) sieht eine mögliche Rückkehr von Mario Götze (28) in die Nationalelf kritisch. Obwohl der Ex-Dortmunder Götze bei seinem neuen Klub PSV Eindhoven zuletzt überragende Leistungen zeigte, sei er dennoch keine Alternative für Bundestrainer Joachim Löw (60).

„Da Mario im Grunde das Tempo fehlt, sehe ich ihn erst einmal nicht als Verstärkung in der Nationalmannschaft“, schrieb Weltmeisterkapitän Matthäus in seiner Kolumne „So sehe ich das“ bei Sky.

Götze sei nicht auf dem Niveau der anderen Offensiv-Akteure

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Der fünfmalige WM-Teilnehmer freut sich, dass Götze eine „neue fußballerische Heimat“ gefunden habe, in der er sich „offensichtlich sehr wohl fühlt und sehr gute Leistungen bringt“.

Andererseits sieht der ehemalige Spieler von Inter Mailand den 28-Jährigen aber dennoch nicht auf demselben Niveau wie die Konkurrenz in der Offensive des DFB-Teams: „Ich denke, dass Löw aber vor allem in der Offensive nicht die allergrößten Sorgen hat.“

DFB: Götze bleibt im Fokus der Nationalmannschaft

Löw hatte zuletzt in einem Interview über Götze betont: „Wir verlieren auch ihn nicht aus den Augen, ganz klar.“
Das letzte von bislang 63 Länderspielen (17 Tore) des früheren Münchners liegt knapp drei Jahre zurück. Löw berichtete, er habe in den vergangenen Wochen „immer wieder Kontakt“ zu Götze gehabt, der ihn über seine Planungen „auf dem Laufenden gehalten“ habe.

Matthäus glaubt, dass dem Bundestrainer „alles zuzutrauen“ sei, da er ein Trainer sei, der zu den Spielern stehe, denen er die größten Erfolge zu verdanken habe.

„Mario gehört allein durch seinen Sieg-Treffer im WM-Finale 2014 zu dieser Kategorie“, meinte Matthäus.

Löw lobt Götzes Entwicklung

Die Entwicklung von Mario Götze sei mehr als erfreulich, auch weil er „unser Finaltorschütze 2014“ war, sagte Löw auf der DFB-Pressekonferenz am Dienstag in Leipzig.

„Danach sind die Erwartungen ins Unermessliche geschossen. Als er mir mitgeteilt hat, dass er den Schritt raus aus der Bundesliga macht, habe ich das total mitgetragen. Für ihn ist das sowas wie ein Neubeginn. Und was man in den ersten zwei, drei Spielen gesehen hat, war erfreulich: Er war spielfreudiger, agiler, torgefährlicher und hat in den ersten vier, fünf Spielen dort schon alle überzeugt. Jetzt muss man bei ihm auch mal abwarten! Aber es freut mich erstmal“, so Löw. (sid, cw)

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