Entscheidung gefallen DFB-Kader für WM-Quali: Gute Nachrichten für Löw

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Für Joachim Löw (hier am 11. März) geht es in den Endspurt seiner Bundestrainer-Laufzeit.

Frankfurt – Ilkay Gündogan (30) saß schon auf gepackten Koffern – und seit Donnerstagnachmittag (18. März) ist klar: Er darf auch in den Flieger steigen. Der formstarke Fußball-Nationalspieler von Manchester City darf ebenso auf eine Nominierung für den Start in die WM-Qualifikation hoffen wie die weiteren deutschen Profis aus der Premier League. Bundestrainer Joachim Löw (61) muss somit beim Start in seine Abschiedstournee nicht improvisieren. Am Freitag gibt Löw den Kader bekannt.

  • Joachim Löw gibt Kader für WM-Qualifikationsrunde bekannt
  • Legionäre aus der Premier League dürfen einreisen
  • Neben Florian Wirtz wird ein weiterer Youngster erstmals berufen

DFB-Direktor Oliver Bierhoff (52) hatte den DFB-Kickern auf der Insel zuvor schon Mut gemacht: Aktuell liefen „gute Gespräche“ mit den Gesundheitsämtern in Düsseldorf (Hotel) und Duisburg (Spielort), sagte er. Und dann gab es auch Grünes Licht.

DFB: Joachim Löw muss nicht auf Ilkay Gündogan und Co. verzichten

Unter strengen Auflagen dürfen Gündogan, Timo Werner (25), Kai Havertz (21), Antonio Rüdiger (28) und Bernd Leno (29) nach Deutschland einreisen.

Bedingung ist laut DFB „unter anderem die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der zum Zeitpunkt des Abflugs der Spieler aus Großbritannien nicht älter sein darf als 24 Stunden, neben den täglichen Testungen gemäß des aktuellen Testkonzepts zusätzliche tägliche Antigenschnelltests sowie die Einhaltung der sogenannten Arbeitsquarantäne außerhalb des Spiel- und Trainingsbetriebes“.

Ein Ausfall seiner England-Profis wäre für Löw „bedauerlich“ gewesen, wie er zuvor erklärte. Gündogan hatte sich derweil Hoffnungen gemacht: „Ich muss geduldig bleiben und abwarten.“ Nun ist klar: Der Mittelfeldspieler darf auflaufen.

Dennoch dürfte es im Kader für die Quali-Spiele gegen Island (25.3.), in Rumänien (28.3.) und gegen Nordmazedonien (31.3.) auch neue Gesichter geben. Shootingstar Jamal Musiala (18) vom deutschen Rekordmeister Bayern München und Toptalent Florian Wirtz (17) von Bayer Leverkusen werden erstmals von Löw berufen.

Mit Blick auf die EM (11. Juni bis 11. Juli) sei es „gut, dass ich sie mal ein paar Tage bei uns sehe, wie sie sich in unserem Kreis zeigen, das ist vielleicht ein guter Fingerzeig in Richtung Turnier“, sagte Löw.

DFB: Wie geht es mit Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels weiter?

Die von Löw vor zwei Jahren ausgemusterten Rio-Weltmeister Thomas Müller (31), Mats Hummels (32) und Jerome Boateng (32) befinden sich hingegen weiter in der Warteschleife. Das Trio kenne die Abläufe im DFB-Team gut, meinte der Bundestrainer, und ließe sich für die EM notfalls auch kurzfristig problemlos integrieren. Deshalb habe eine endgültige Entscheidung über eine Rückholaktion Zeit bis zur Nominierung des Turnier-Kaders im Mai.

Jetzt geht es für Löw und sein Team um einen guten Start in die WM-Qualifikation. Nach dem 0:6-Debakel in Spanien will die Auswahl des DFB mit Blick auf die EM Aufbruchsstimmung erzeugen. „Wenn wir im Turnier etwas bewegen wollen, müssen wir in diesen drei Spielen die Basis legen“, sagte Löw und forderte: „Wir müssen schauen, dass wir die Kurve bekommen.“ (sid)

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